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Day Eleven: Sleepwalkers

...und mal wieder findet eine Band aus Finnland den Weg in unsere Breitengrade
Wertung: 6/10
Genre: Punk- & Alternative Rock / Grunge
Spielzeit: 39:40
Release: 14.09.2007
Label: Dockyard1

...und mal wieder findet eine Band aus Finnland den Weg in unsere Breitengrade: Dieses mal handelt es sich um die 5-köpfige Kapelle Day Eleven aus Tampere.

Nach dem bislang nur in ihrer finnischen Heimat erhältlichem Debütalbum “Almost over Everything“ aus dem Jahre 2005 soll nun mit dem vorliegenden Werk “Sleepwalkers“ auch der deutschsprachige Raum begeistert werden. Zusätzlich im Gepäck auch die erste Single-Auskopplung “When ever you say you love me“ plus das vielversprechende Ticket, die Landsmänner von Negative als Support-Act in Deutschland begleiten zu dürfen (vom 14.09.07 - 23.09.07). Na, wenn das mal nichts ist!?

Zurückzuführen ist die Gründungszeit von Day Eleven im übrigen auf das Jahr 2003. Musikalisch bedient haben sie sich allerdings zu einem nicht geringen Teil an der frühen 90er Jahre Grunge-Epoche aus Seattle.

Hinzu gesellen sich des weiteren noch deutliche Einschläge aus der Punk- und Alternative-Rock - Ecke. Mischt man dem ganzen noch eine dicke Portion an Pop-Harmonien und Radiotauglichkeit bei, erntet man zwar ein ganz nettes - aber nicht unbedingt revolutionäres Gesamtergebnis.

Entsprechend verstehe ich auch nicht so ganz, wo “Sleepwalkers“ nun eigentlich hin möchte: Während sich die Eröffnungssequenz “Dissonance Fading“ noch als astreiner 3-Akkorde-Punkrock entpuppt, vermengen nachfolgende Titel wie “Message“ und “If nothing comes of you“ des weiteren noch deftigere Metal-Rhythmen.

“Untitled“, “Coma“, “Blood Runs Thick“ und “You Cloud“ sind hingegen wieder irgendwo im Bereich Alternative- und Progressive Rock beheimatet. Womit wir nun auch schon beim letzten Viertel des Albums wären - mit den beiden balladesken Rock-Kompositionen “The Absolute“ und “Simplay Lethal“. Jene Titel bedienen sich (wie auch der etwas flottere “Whenever you say you love me“) nun deutlich dem Grunge-Genre des letzten Jahrhunderts.

Sicherlich haben Day Eleven mit Produzent Jens Bogren (u.a. Katatonia, Opeth und Disco Ensemble) ganze Arbeit geleistet, um ein möglichst abwechslungsreiches Albumkonzept zu gestalten. Gelungen ist ihnen dies auch zu nicht geringem Teil - nur ob dies in jener dargebotenen Extremität auch wirklich hätte sein müssen, steht wiederum auf einem ganz anderen Blatt.

Ich jedenfalls tat mir leider doch ziemlich schwer, mich ständig auf neue „Stil- und Stimmungsbrüche“ einstellen zu müssen. Aber dies ist wohl eine Angelegenheit, die jeder für sich selbst entscheiden muss...

Fazit: Keine Ahnung, was die Jungs von Day Eleven live so drauf haben. Da sie aber (wie bereits oben erwähnt) ab Mitte September zusammen mit Negative auf Tour sind, sollte dies durchaus als Chance angesehen werden, sich selbst ein Bild über die Newcomer zu bilden. Und wem´s gefällt, kann bereits am selben Tag beim “Sleepwalkers“ Albumrelease zuschlagen.

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