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Darkened Nocturn Slaughtercult: Necrovision

Dunkler als die finsterste Nacht
Wertung: 8.5/10
Genre: Black Metal
Spielzeit: 41:46
Release: 25.01.2013
Label: War Anthem Records / Soulfood

Bereits das sechste Langeisen bringen die Schwarzmetaller von Darkened Nocturn Slaughtercult mit „Necrovision“ nun auf den Markt. Die Erwartungen an den Silberling sind recht hoch, denn bereits das Vorgängeralbum „Saldorian Spell“ konnte überzeugen. In der Zwischenzeit hat sich die Gruppe die Hacken wundgetourt und live bewiesen, dass die Show und die Songs immer noch ziehen.

Das neue Album ist vom Livesound natürlich weit entfernt. Auch den Vergleich mit mit dem Vorgänger braucht der Silberling nicht scheuen. War „Saldorian Spell“ noch etwas unterproduziert und typisch Black Metal, so kommt das neue Eisen in neuem und von der Band bisher nicht gekanntem Glanz daher. „Necrovision“ hat einen modernen, transparenten und druckvollen Sound erhalten. Die Platte ist nicht überproduziert, hat aber Dampf und einen guten Sound mit leicht zu lokalisierenden Instrumenten. Onielar wurde eine wahrlich bitterböse Stimme gezaubert, die durch Mark und Bein geht.

Die Songs sind so furios und aggressiv ausgefallen wie es zu erwarten war. Darkened Nocturn Slaughtercult machen mit ihrem neuen Silberling genau da weiter, wo sie im Jahr 2009 aufgehört haben. „Necrovision“ bietet infernalischen Black Metal mit viel Atmosphäre und auch ein bisschen Platz für akustische Momente und Samples. Das Gros der Scheibe wird aber mit Onielars typischem Keifgesang und den rasenden Drums von Horrn gefüllt. Dazu gesellen sich typische und nicht ganz so typische Black-Metal-Riffs. Man kann schon erkennen, dass Darkened Nocturn Slaughtercult reifer geworden sind. Die Stücke bauen nicht mehr so sehr wie früher einfach nur auf brutalem Songwriting auf. Vielmehr wirken die Lieder viel durchdachter und überlegter konstruiert. So kommt es auch, dass die Platte trotz recht einheitlichem Tempo und ähnlicher Liedstrukturen nicht langweilig wird.

Gute Songs gibt es einige auf dem Rundling, aber „In The Hue Of The Night“ und „Necrocosmic Vision“ heben sich am meisten ab. Der erstere Titel beeindruckt durch sein infernalisches Songwriting. Hier jagt eine Blast-Passage die andere und Midtempo oder gar Ruhe sind absolute Fremdwörter. Eine wahre Kriegserklärung an Gehörgänge und Nackenmuskeln.

Der letzte Titel auf „Necrovision“ ist der fantasievollste. Mit Keyboardpassagen und gesprochenen Vocals erweitern Darkened Nocturn Slaughtercult das Spektrum enorm und beweisen sehr eindrucksvoll, dass sie viel mehr drauf haben, als immer nur matt dahin zu prügeln.

Black-Metal-Jünger sollten sich die Scheibe wirklich anhören. Meinungen gehen immer auseinander, aber eine Chance sollte man „Necrovision“ geben, das Album hat wirklich etwas zu bieten.

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