Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Dark Princess: Stop My Heart

Für Fans von Bands wie Entwine, Lacuna Coil, H.I.M. oder auch Charon
Wertung: 6.5/10
Genre: Gothic Rock / Metal
Spielzeit: 48:29
Release: 01.02.2008
Label: Out Of Line

Russland hat bisher noch nicht so sehr Aufmerksamkeit auf sich ziehen können, wenn es um in Musik integrierte elektrische Gitarren geht. Nun, da gab es t.A.T.u, Aria und auch noch Gorky Park, dazu noch einige viel versprechende Undergroundbands, die aber leider nicht für viel Aufsehen sorgen konnten.

Doch nun gibt es Dark Princess. Eigentlich begann alles im Jahre 2004, als Sängerin Olga Romanova (Ruff-uffs-Sofa?) ein Soloprojekt gründete. Im Juni 2005 erschien ihr Debutalbum „Without you“ über das Soyuz Music Sub Label MetalAgen, welches ihr Konzerte mit u.a. Paradise Lost bescherte. Als Support war damals noch eine Band namens Tornado dabei. Als es später ans neue Album „Stop my Heart“ ging, wurde diese Band von Olga´s Produzenten eingeladen, dem Projekt beizutreten, woraus dann letztendlich Dark Princess entstand.

In ihrer Heimat ist „Stop my Heart“ schon seit einer guten Weile erhältlich und konnte dort eine Menge an Erfolgen verbuchen. Man konnte sich damit u.a. auch als Kandidat für den Eurovision Song Contest 2007 bewerben, tourte erfolgreich durch Russland, spielte dabei u.a. auch mit Evanescence zusammen und bekam mehrfach die Auszeichnung „Album des Jahres“.

Wenn man aber westliche Standards heranzieht, besteht schnell die Gefahr, im Durchschnittssumpf zu versinken, denn wirklich viel Neues wird hier nicht geboten. Vor allem die Gesangslinien und die Gitarrenarbeit orientieren sich stark an Bands wie Entwine, Lacuna Coil oder H.I.M., wobei vereinzelte Keyboard Elemente wie z.B. in dem flotteren Rocker „Please betray me“ für ein wenig Abwechslung sorgen. Vor allem der Wechselgesang zwischen männlichen und weiblichen Vocals lässt schnell an die Italiener von Lacuna Coil denken.

Erfreulicherweise zeigt man sich bei „Endless dead Time“ etwas härter, wobei man hier von der Gitarrenarbeit her etwas an Sentenced erinnert wird, doch der Einfluss ist hier wirklich gering und somit auch verschmerzbar.

Auch wenn viele Songs auf „Stop my Heart“ leicht überm Durchschnitt angesiedelt sind, schaffen es einige Stücke doch, etwas mehr Beachtung auf sich zu ziehen.

Zum einen wäre hier das ruhigere „One last Goodbye“, das mit großartigen Gesangslinien von Olga aufwarten kann. Des Weiteren beeindruckt der Midtempo Rocker „No Pain“ mit coolen Hooklines und überzeugenden Leadgitarren. Letztere bohren sich auch beim sehr melodischen „Close to the Sky“ ins Ohr, auch wenn der Gesang in der Strophe etwas aufwändiger hätte sein können. Der Penalty wird durch das bereits oben erwähnte „Endless dead Time“ vervollständigt. Ebenfalls sehr cool kommt „Nas bol she net“ daher, welches zum einen mit saucoolen Akustikgitarren Pluspunkte sammeln kann und vor allem mit dezenten Elektronik-Nuancen herausstechen kann.

Im Übrigen wird die limitierte Version von “Stop My Heart” zusätzlich noch das Debüt-Album “Without You” als Bonus-CD enthalten! Value for money, indeed!

Fazit: Fans von den bereits erwähnten Bands Entwine, Lacuna Coil, H.I.M., aber auch To/Die/For, Lullacry oder auch Negative und Charon können hier gerne mal reinhören, da man zwar in diesem Genre nichts Neues einbringt, aber immerhin einige sehr coole Songs bietet.

comments powered by Disqus

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna