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Das Blu Ray-Cover mit FSK Abzeichen

Dark Floors

Lordi-Mania in dunklen Fluren
Wertung: /10
Genre:
Spielzeit:
Release:
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Nun hat es Mr. Lordi geschafft, die großen Leinwände zu besetzen. Nach dem Kurzfilm „The Kin“ gibt es nun mit deutlich größerem Budget den Horrorstreifen „Dark Floors“. Alle Charaktere der Band sollen darin vorkommen und somit schonmal die Fans der Band zum Kauf der Blu Ray / DVD locken. Nachdem der erste cineastische Film vom Obermonster schon einige Reize versprüht hat, durfte man gespannt sein, wie das Werk, welches von Pete Riski (Regie) betreut wurde, ausgefallen ist.

Fin der Hauptrolle spielt Skye Bennett („It`s Alive“) die kranke Sarah, ein kleines autistisches Mädchen, welches sich zur eingehenden Diagnostik im Krankenhaus befindet. Da man aber nicht wirkliche Fortschritte macht, will ihr Vater Ben, gespielt von Noah Huntley („28 Days Later“, „Die Chroniken Von Narnia“), sie aber gegen die Überzeugung der Ärzte aus dem Krankenhaus nehmen, da die Tests Sarah zu sehr mitnehmen. Auf dem Weg nach draußen fährt man mit dem Fahrstuhl Richtung Ausgang. Aber der Lift bleibt stecken und der Horror beginnt, nachdem sich die Tür endlich öffnet, aber das Krankenhaus verwaist und etwas runtergekommen ausschaut. Dann treten Lordi in Aktion und versuchen einzeln, der Fahrstuhlbesetzung habhaft zu werden. Mehr sei an dieser Stelle nicht verraten, damit die Spannung erhalten bleibt.

Leider gibt es aber doch einige Haken in diesem Film. Die Story ist für einen Blockbuster viel zu straight gehalten. Man düst quasi dem roten Faden hinterher, ohne sich auf Details am Rande des Geschehens zu konzentrieren. Zwar liefert Skye Bennett eine gute schauspielerischer Leistung ab, aber irgendwie gewinnt man von der gesamten Story den Eindruck, dass sie etwas erzwungen wirkt. Es wirkt recht deutlich immer so, als ob es nur darum geht, was in den nächsten Minuten passiert. Zu lieblos werden die einzelnen Schauspielcharaktere als Ganzes dargestellt. Es gibt den mysteriösen Heruntergekommenden, es gibt das Ekel, den liebevollen Daddy, die barmherzige Krankenschwester und eben Sarah. 

Die bösen Kreaturen treten eigentlich immer einzeln auf und greifen die noch vorhandene Gruppe an. Das Ganze aber doch recht unblutig, sicher auch deshalb, um ein FSK 16-Zeichen zu bekommen, da ja Lordi doch recht viele junge Fans hat. Diese Charaktere könnte man aber auch ohne Probleme gegen jede andere düstere Gestalt austauschen. Das trübt insgesamt objektiv betrachtet das Kinovergnügen, da nicht klar wird, warum gerade diese fünf unterschiedlichsten Monster da der Seelen habhaft werden wollen. 

Hätte man nun noch diverse Lieder von Lordi mit in den Film eingearbeitet, so wäre das Ganze schon fast zu einem ausgedehnten Werbefilmchen für die Monsterband geworden. Dies ist aber glücklicher weise nicht der Fall. Erst im Abspann gibt es „Beast Loose In Paradise“ 

Der Sound ist gut, wenngleich etwas mehr Druck hätte erzeugt werden können. So klingt er aber recht facettenreich. Zu empfehlen ist da die 5.1 PCM Tonspur für die deutschen User. Das Bild kann da leider nur teilweise mithalten. Für eine aktuelle Produktion gibt es viel zu viel Körnung im Bild. Nicht unbedingt Blu Ray-Standard. Lediglich in den helleren Szenen, also im sauberen Krankenhaus gibt es wenig zu kritisieren. Die Schärfe ist nicht knackig, aber gelungen. 

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