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Artwork der Danko Jones CD "Sleep Is The Enemy"

Danko Jones: Sleep is the Enemy

Ein wahrlich ein musikalisches Hard Rock-Feuerwerk
Wertung: 8/10
Genre: Hard Rock
Spielzeit: 34:0
Release: 17.02.2006
Label: Bad Taste Records

Das Hard Rock Trio Danko Jones fabriziert eine wüste Mischung aus Hard Rock mit vereinzelten Punk Attributen.

Musikalisch liegt uns mit “Sleep is the enemy“ nun der offiziell vierte Output der Band um Mr. Jones höchst persönlich vor. Nicht viel, mag man denken, wenn man weiß, dass jene Combo mittlerweile schon seit fast 10 Jahren im Musikgeschäft ist. Faul oder gelangweilt war die Band in jedem Falle deswegen aber nicht! Viel mehr lag es eher an den ausgedehnten Tourneen rund um den Globus inkl. einer längeren Amerika-Tour im letzten Jahr.

Zusätzlich hat Danko Jones in Stockholm noch eine eigene und gleichnamige Radiosendung zu betreuen (bei “Rocket 93.5 FM“), die jeden Mittwoch weltweit ausgestrahlt wird. Auch dort wird kein Blatt vor den Mund genommen und ein musikalisches Scheuklappenverhalten ist Danke Jones ebenso fremd.

Das hat zur Folge, dass in seiner Radio-Show wirklich alles von Soul bis hin zu Deep Underground Metal gespielt wird; immer das, worauf der gnädige Herr und seine Hörer gerade Lust und Laune haben.

Zum Album-Release von “Sleep is the enemy“ sei gesagt, dass selten ein Albumtitel so passend gewählt wurde wie in diesem Falle: Denn an Schlaf wird man innerhalb der nächsten 11 Titel mit einer Gesamtspielzeit von lediglich 34 Minuten wahrlich nicht denken!

Wie eingangs schon erwähnt, ist die musikalische Stilrichtung von Danko Jones irgendwo zwischen Hard Rock (u.a. Aerosmith und Van Halen) und US-Rotz-Punk Elementen anzusiedeln und lässt einen wahrlich kaum Grund zum Verschnaufen, da jeder Songtitel im Schnitt lediglich 3 Minuten Spieldauer aufweisen kann.

Sämtliche Titel auf “Sleep is the enemy“ sind schnell, hart, melodiös, eingängig und vor allen Dingen pur und authentisch! Und dass Mr. Jones auch textlich kein Blatt vor den Mund nimmt, beweisen erfolgreich Titel wie z.B. “The finger“ und “Invisible“. Erst genannter ist geprägt von sexueller Zweideutigkeit, die im Grunde genommen doch eher recht eindeutig zu verstehen sind.

Und was “Invisible“ angeht, so ist wohl Supermann nur noch als Lachnummer anzusehen, wenn man hört, was Frontmann Danko Jones alles für seine Angebetete tun würde (Zitat: „I´d rip my nuts for you!“).

Okay, überbewerten darf man dies alles nicht, da natürlich sehr viel Zynismus und schwarzer Humor in sämtlichen Texten vorhanden ist. Dass es aber auch anders geht, beweist die fast schon als Rockballade zu deklarierende Nummer “When Will I See You“, welche zwar das insgesamt ruhigste Stück auf dem Album ist, dies aber wahrlich nicht viel zu bedeuten hat (auch wenn hier erstmals so etwas wie „nachdenkliche Momente“ innerhalb des Textes aufkommen).

Letztendlich bietet das aktuelle Album recht viel Kurzweil durch seine kurze Laufzeit von gerade einmal etwas über einer halben Stunde. Aber in dieser Zeit, wird einem wahrlich ein musikalisches Hard Rock-Feuerwerk um die Ohren gehauen, welches es in sich hat! “Sleep is the enemy“ ist weder etwas für romantische Stunden, noch etwas um sich kurzzeitig die Zeit zu vertreiben. Denn dafür ist Danke Jones Musikstil einfach ZU rhythmisch, laut und Ohrwurm-lastig.

Und wer sich letztendlich auch von den Live-Qualitäten der Formation überzeugen möchte, bekommt hier seine Chance im Frühjahr 2006, wenn Danke Jones auf Tour in Deutschland, Österreich und Schweiz sind (die Tourdaten könnt auch hier bei uns finden).

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