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Dan Crow: Eternal Life

Alles andere als untalentierte Hannoveraner
Wertung: 7/10
Genre: Melodic Dark Rock
Spielzeit: 45:22
Release: 30.04.2007
Label: Eigenproduktion

Der Nachwuchs schläft nicht: Bereits seit Mitte der ´90er Jahre ist der in Hannover lebende Dan Crow aktiv in der Musikszene unterwegs. Zuerst zusammen mit Freunden bei dem Projekt “Burning Crows“ (aus welchem sich dann das Soloprojekt “Dan Crow“ heraus kristallisierte), später dann auch als Sänger bei den Lost Tears. Nun steht nach den beiden EP´s “Alone In My Dreams“ (2003) und “The Night Awake Inside“ (2005) mit “Eternal Life“ endlich ein komplettes Album bereit. Zwar bis dato leider noch gänzlich ohne Label - aber dies könnte sich jetzt auch ganz schnell ändern...

“Eternal Life“ präsentiert elf neue Kompositionen, deren Songwriting bereits im Mai letzten Jahres begann. Geboten werden auf den finalen 45 Albumminuten für Demoverhältnisse ungewöhnlich hochwertige und fein-säuberlich strukturierte Klangerzeugnisse aus der Feder Dan Crow´s. Denn schon der Eröffnungstitel “Someday“ macht klar, in welche musikalische Richtung es mit “Eternal Life“ gehen soll: Der melodiöse, mystische und romantische Dark Rock - Sound wird hier ganz groß geschrieben. Weswegen “Someday“ auch exemplarisch für etwa 95% des Albums steht: Satte Rockgitarren gehen mit niemals aufdringlichen Keyboardpassagen einher, umhüllt von der charismatischen Stimme Crow´s, die den schwierigen Spagat aus Harmonie und Melancholie wirklich spielend meistert.

Entsprechend großen Wert wird auch auf die Eingängigkeit der Melodien und Texte gelegt. Lieder wie “Dangerous Lady“, “Kiss Me Till I Die“ und “Don´t Run Away With My Heart“ beweisen auf wirklich beeindruckende Weise, dass es auch abseits von HIM, Lacrimas Profundere und Lovex noch junge und gänzlich unverbrauchte Musiker gibt, die es auch wirklich Wert sind, gehört und geschätzt zu werden... Mit “Tears In My Eyes“ folgt dann fast schon die obligatorische (aber dennoch recht ordentliche) Pianoballade im Sortiment Crow´s. Doch abgelöst von weiteren Mid-Tempo Rocknummern wie “Why“, “Hero“ und das sehr bombastische “The Beast Inside Me“, bleibt “Eternal Life“ seiner Linie aus partytauglichem Dark Rock - Sound treu.

Lediglich bei “Slippin´ Away“ macht sich ab und an ein etwas holpriger und ungeschliffener Demoeindruck bemerkbar; ist allerdings dennoch locker verzeihbar. Viel mehr stört mich allerdings, dass “Eternal Life“ insgesamt zu wenige Überraschungen parat hält. Faktisch gibt es nach “Tears In My Eyes“ kaum (oder nur minimale) Neuerungen zu vernehmen. Entsprechend sollte sich hier auf längere Sicht noch deutlich mehr im kompositorischen Bereich bewegen... Aber bekanntlich hat ja jeder mal klein angefangen, weswegen “Eternal Life“ dennoch ein wirklich beeindruckendes Erstlingswerk darstellt.

Fazit: Für nächstes Jahr laufen bereits Verhandlungen für einen Auftritt beim Wave-Gotik-Treffen in Leipzig sowie für weitere namhafte Festivals und Events. Von daher steht Dan Crow´s Zukunft erst mal unter einem vielversprechenden Stern...Somit bleibt also nur zu hoffen, dass der alles andere als untalentierte Hannoveraner noch lange am Ball bleibt und einiges bewegen kann. Denn das Potenzial dafür hat er in jedem Fall!

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