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Daemonos: Asger The Collector

Gelungener Appetithappen
Wertung: 8/10
Genre: Death Metal
Spielzeit: 23:26
Release: 01.12.2017
Label: Eigenvertrieb

Mit der 2017er EP “Asger The Collector” wollen die Holländer Daemonos einen Vorgeschmack auf ein im Jahr 2018 geplantes Album geben. Sowohl auf der EP als auch auf dem kommenden Album geht es um einen Mann namens Asger, der ein skurriles Sammelhobby hat, aufgrund dessen er wohl einige obskure und blutige Dinge erlebt. Soweit das inhaltliche Konzept hinter “Asger The Collector”. Die EP ist nicht das erste Lebenszeichen der Holländer, Daemonos haben bisher schon zwei Veröffentlichung draußen. Genau wie das 2017er Werk entstanden diese in Eigenregie.

Um es schon vorweg zu nehmen, “Asger The Collector” ist eine äußerst gelungene Veröffentlichung und Daemonos müssen sich keineswegs hinter den großen Namen des Genres verstecken.

Die EP besteht aus drei Songs plus Intro und Outro. Das erste eigentliche Stück, “As The Curse Unfolds” rumpelt gleich derbe los und erinnert mit den tiefen Growls und der Gitarrenarbeit etwas an Nile, der Death Metal wird durch einen düster-athmosphärisch-melodischen Einschub unterbrochen, bevor dann wieder aufs Gaspedal getreten wird und zu Nile gesellt sich ein klein wenig Vader, dabei wechseln sich die Growls mit ein paar Screams ab. Zu diesem Zeitpunkt ist man erst zur Hälfte durch mit dem Lied, welches noch die ein oder andere Abwechslung bereit hält. Richtig starker Song mit Energie und Atmosphäre: gelungener Einstieg.

Das darauf folgende “Graveborn” beginnt im Vergleich zum Vorgänger etwas melodischer und bewegt sich so ein wenig weg vom zumindest teilweise brachialen ersten Stück. Die Geschwindigkeit etwas gedrosselt, mehr Melodie, aber ebenso Death Metal. Auch “Graveborn” ist durchaus gelungen, hat gegen Ende jedoch etwas Länge und kann nicht ganz mit dem starken Beginn mithalten. Bei “Descend Into The Unknown” rumpelt es wieder ordentlich, wenn auch eher im gemächlichen Tempo, dafür mit etwas Groove und die tiefen Growls begleiten das Ganze düster und stimmig. Wie auch bei den anderen Songs gibt es im Laufe der Spielzeit auch hier noch ein paar Überraschungen und viel Abwechslung.

Die EP ist wohl komplett in Eigenregie entstanden, was man weder dem Sound noch dem Artwork oder einem sonstigem Aspekt anmerkt. Daemonos liefern eine rundum starke Leistung ab.

Fazit: Hier liegt eine mehr als gelungene EP vor und wenn das alles in Eigenregie zustande gebracht wurde, verdienen Daemonos noch eine gehörige Portion Extrarespekt. Definitiv eine Empfehlung!

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