Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Cynicism: The Path Of Self-Sacrificing Destruction

Eine Reise durch Depressionen und selbstzerstörerische Tendenzen
Wertung: 9.5/10
Genre: Gothic Doom Metal
Spielzeit: 18:8
Release: 28.06.2006
Label: Eigenproduktion

Na, das nenn ich mal ein Soloprojekt. The Lindwurm hat es geschafft: Auf seiner Mini-CD spielte er alle Instrumente selber ein, steuerte 100 % des Gesanges bei und mischte und produzierte auch noch selbst. Mmmh, typischer Fall von Workaholic! Aber was erwartet uns hier? Laut der Presseinfo handelt es sich um ein Gothic Metal Album. Nun ja, mal sehen, was ich da zu hören bekomme.

Los geht es erstmal mit dem Intro „Procreating Nightmares“, welches mich zu einem tiefen dunklen, angstmachenden Abgrund führt. Mit Doom Metal bestimmenden Gitarren und einer gehörigen Portion Depression im Anfangsstadium werde ich in die hin und her gerissenen Selbstzweifel eines labilen Menschen gerissen. Er redet sich ein, dass alles um ihn herum böse und negativ ist und er diese verdammte Welt geschaffen hat. Das alles wird richtig gut musikalisch umgesetzt, fast schon Death Metal-artige Growls, cleaner gelangweilter Gesang und auch immer wieder langsam treibender hasserfüllter Gesang. Das alles immer wieder im Wechsel. „Inhaling The Poison“ ist da schon ein passender Titel für dieses Seelenchaos.

Der dritte Song der CD hört auf den Namen „Ravenous Blood“ und zeigt den weiteren Weg dieses Menschen auf. Der Mensch erkennt, dass nicht die Welt um einen herum das Böse ist, sondern man selbst. Und dies dürfte so ziemlich die schlimmste Erkenntnis sein, die man bekommen kann, da es ab dort keine Ausreden mehr gibt. Kein anderer ist Schuld, selbst ein Gott ist nicht schuld, dem wir die Schuld unseres Seins in die Schuhe schieben können. Extrem traurige Gitarren und dieser sich in Mark und Bein grabende, gelangweilte Gesang geben dem Song die perfekte Note.

Danach nimmt die „Tragedy“ ihren Lauf. Der zu Anfang treibende Rhythmus lässt erstmal auf eine Besserung der Psyche hoffen, aber weit gefehlt. Es spiegelt die schon verlorene Schlacht gegen den eigenen Geist wider, in der die letzten Ausbruchsversuche unternommen werden. Aber vergeblich, die Schlacht ist verloren und alles bricht über ihn herein. Der Song endet mit den viel sagenden Worten : “the self-righteous way you lived your life has come to an end”. Der fünfte Song mit dem Namen “Into The Dephts Of An Unknown Hell” ist ein Instrumental, welches ein wenig an die alten Paradise Lost erinnert, und es quillt praktisch vor Traurigkeit über.

Fazit: Hammermäßig, was The Lindwurm hier an Emotionen in dieses Projekt gesteckt hat. Aber seid mir gewarnt, die CD funktioniert nur im kompletten Zusammenhang. Einzelne Songs würden bei weitem nicht die Stimmung verbreiten können. Es ist ein Gesamtkunstwerk der düsteren Art. Man kann nur hoffen, dass es keine autobiographischen Züge enthält, denn dann müssten wir uns Sorgen um The Lindwurm machen.

comments powered by Disqus

Stimmungsvoller Abend mit zwei motivierten Bands

Spektakulärer Abend, der kaum zu übertreffen ist

Das Wochenende klingt mit Volldampf aus

 

 

„Das ist genau der Punkt, kein erhobener Zeigefinger“

Perfekter Tour-Abschluss, der mehr Zuschauer verdient hätte

Kurzweiliger Abend mit kleinem Vorgeschmack auf das kommende Album

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen