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Crown The Empire: Sudden Sky

Energiegeladenes Metalcore-Album, welches auch ohne Extreme gut funktioniert
Wertung: 8/10
Genre: Metalcore/ Trancecore
Spielzeit: 34:09
Release: 19.07.2019
Label: Rise Records

2010 gegründet, schafften Crown The Empire bereits mit ihrem zweiten Album „The Resistance: Rise Of The Runaways“ den Sprung in die Top 10 der US-Charts. Drei Jahre nach dem ähnlich erfolgreichen Nachfolger „Retrograde“, schieben die Amis mit „Sudden Sky“ nun das nächste Werk gen Metalcore-Fan.

Angesichts der bisherigen Chart-Platzierungen stellt sich schon mal unweigerlich die Frage, ob es die Texaner innerhalb der kurzen Zeit zu absoluten Szenegrößen geschafft haben oder vielleicht doch eine gefällige Richtung des Metalcore anpeilen. Zumindest im Falle von „Sudden Sky“ möchte man zu letzterem tendieren, denn trotz des entwickelten Druckes, bleibt der Vierer immer im eingängigen Bereich und umschifft doch weitestgehend den Extrembereich des Genres. Attribute wie glattgebügelt oder langweilig möchte man bei „Sudden Sky“ trotzdem nicht benutzen, dafür sind die Texaner einfach mal zu abwechslungsreich aufgestellt. So gelingt dem Vierer mit dem Opener „(X)“ schon ein starker Auftakt, der nicht nur die Neigung zu elektronischen Klängen zeigt, sondern auf eine angenehme Weise verstörend wirkt.

Beim nachfolgenden „20/20“ dominieren hingegen Gitarrenwände und ein hymnischer Touch, der nur durch die Screams von Fronter Andy, dem man übrigens eine mehr als solide Gesangsleistung bescheinigen muss, noch ein paar Kanten eingehauen bekommt. In puncto Hymnen ist dies aber noch nicht alles, mit „what i am“ gehen die Zeiger klar gen Stadionrock. Vielleicht mag der Titel dem einen oder anderen etwas zu lieblich sein, die Südkurven dieser Welt sollten hier aber ordentlich zum Brummen kommen.

Etwas mehr Punch hält der Mittelteil von „Sudden Sky“ bereit, der insgesamt deutlich deftiger ausfällt. So bietet „Red Pills“ bereits eine Mischung aus härteren Sequenzen und ruhigen Passagen, welche nicht nur gut abräumt, sondern auch eine Brücke zwischen den verschiedenen Titeln bildet. Mit dem stark von elektronischen Einflüssen geprägten „MZRY“ können sich Crown The Empire gar noch steigern. Wo anfangs symphonische Anklänge dominieren und man zunächst auf einen ruhigen Verlauf tippt, baut sich schließlich ein kleines Metal/Trancecore-Monster auf, welches zu einem der stärksten Titel des Albums avanciert. Ähnlich überzeugend stellt sich das getrieben klingende „SEQU3NCE” dar, bei dem die Gitarren deutlich in der Oberhand sind, und sich der Schreigesang von Andy nur zu gut dem hektischen Gesamteindruck des Titels anpasst.

Zur weiteren Abwechslung tragen insbesondere das ruhige „Under The Skin“ und das dynamische „Blurry“, mit dem man sich in die Kategorie „melodischer Rocksong“ begibt, bei. Vielfalt ist auf „Sudden Sky“ definitiv gegeben, das Ganze wurde zudem druckvoll abgemischt und damit gibt es unterm Strich nicht viel zu meckern, wenngleich der Scheibe irgendwie der allerletzte Kick fehlt.

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