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Crowmatic: 13th Room

Eine der besten Scheiben in der ersten Jahreshälfte im Progessive Power Metal
Wertung: 8,5/10
Genre: Progressive Power Metal
Spielzeit: 74:02
Release: 04.04.2014
Label: Cross Art Records

Es dauerte beinahe zwei Dekaden, bis die endgültige Idee von dem, was Crowmatic ausmachen sollte, letztlich definiert wurde. Zuvor haben Andreas Grundmann und seine Mitstreiter bereits in anderen Bands und Projekten zusammengearbeitet, den Grundstein für ihre eigene, neue Band jedoch nie gänzlich legen wollen. Mit "13th Room" erscheint nun jedoch eine Platte, deren musikalische Qualitäten die Truppe schon längst darin hätte bestärken sollen, mit ihrer gemeinsamen Sache Ernst zu machen. Die progressiv versetzten Power-Metal-Noten, die das Quintett hier geschickt in ein spannungsvoll aufgebautes Konzept verpackt hat, sind nämlich aller Ehren wert.

"13th Room" dreht sich inhaltlich um ein verlassenes Haus, welches in seinen 13 Zimmern allerhand Kuriositäten und mysteriöse Erscheinungen verbirgt. Der geheimnisvolle Todesfall eines jungen Mädchens gibt den Anstoß, die späteren Nachforschungen treiben die Protagonisten in den Wahnsinn - nichts wirklich Neues, aber stimmig und vor allem auf kompositorischer Seite packend aufgebaut. Musikalisch eifern Crowmatic dabei den üblichen Verdächtigen der Szene nach, erinnern bisweilen an Dream Theater und Subsignal, können aufgrund der teils dramatischen Aufarbeitung der Story und des darin eingewobenen Wechselgesangs schnell eigene Akzente setzen. Zudem gehen Crowmatic noch melodischer zu Werke als ihre offensichtlichen Einflüsse und gestalten ihr Material bei weitem nicht so verschachtelt. Der Schwerpunkt liegt stattdessen auf den sphärischen Parts, die ausladend, aber eben nicht pompös ausgemalt werden und die Story mit all ihren Stimmungen wiederspiegeln. Gerade im hinteren Abschnitt wird hier zwischen Interludien und epischen Melodien allerhand in die Waagschale geworfen, jedoch immer wieder stimmig zusammengefügt und zumeist mit einem tollen Chorus versehen. "Beast Inside" und "Never Alone" sind gar überragend und knüpfen auch im Finale sofort an die starken Momente in Songs wie "The Voyager" und "Ghost" an.

Auffällig ist zuletzt noch die Überzeugungskraft, mit der das Konzept und die Songs in der deutschen Szene aufgeschlagen sind. Unter anderem haben sich Michael Bormann und Peavy Wagner dazu breitschlagen lassen, Gast-Performances auf "13th Room" zu hinterlegen. Und man würde sogar beschwören, dass auch Tobias Sammet mit von der Partie ist, doch Frontmann Grundmann liegt schlussendlich nur einige Nuancen vom Edguy-Fronter entfernt, daher sind diese Parallelen auch leicht erklärt.

Wäre nun auch noch die Produktion an manchen Stellen ein bisschen wuchtiger, könnte man "13th Room" einhellig bescheinigen, für ein Debüt nahezu perfekt ausgewogen zu sein. Doch auch mit diesem eigentlich nicht weiter zu beachtenden Makel ist die aktuelle Scheibe dieser erfahrenen Truppe ein echtes Ass im hiesigen Prog-Metal-Ärmel und mitunter eine der besten Scheiben, die das Genre in der ersten Jahreshälfte ins Händlerregal stellt - mehr davon, bitte.

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