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Crossing All Over Vol. 18

Großer Abwechslungsreichtum mit absoluten Topcacts
Wertung: 99/10
Genre: unterschiedlich
Spielzeit: 0:0
Release: 30.06.2006
Label: GUN Records Musikproduktions GmbH

Je mehr die Zeit voranschreitet, desto mehr scheinen Sampler aus der Mode zu kommen. Wenn nicht im Mainstream-Musikbusiness, dann aber ganz bestimmt in den alternativen Sparten. Wer einen Sampler mit rockiger Songauswahl ohne zu konkrete Genrebeschränkungen und ohne zwischendurch von Britney Spears und Konsorten gestört zu werden, möchte, hat es schwer. Fast hätte man meinen können, die seit 1993 existierende „Crossing All Over“ – Serie habe sich den Reihen von untergehenden Sampler-Projekten angeschlossen und sei nun auf dem Weg ins Nirvana. Aber nein! Weit gefehlt!

Mit einem Paukenschlag meldet sich die Mutter aller Alternativ-Sampler zurück. 40 aktuelle Songs auf 2 CDs bekommt man in der 18. Ausführung geboten. So ziemlich alle Acts, die in der Alternativ-Szene Rang und Namen haben, hat man für die Doppel-CD gewinnen können. Altbekannte, wie Oasis („Lyra“) oder Die Toten Hosen („Hier kommt Alex [unplugged]“, und Newcomer, wie Revolverheld („Freunde bleiben“) oder Gods of Blitz („The Rising“), steuern gleichermaßen ihren Teil zum Sampler bei. Nicht umsonst legt man regelmäßig gerade auf diese gesunde Mischung von älteren und neueren Bands großen Wert. Ein stilistischer Schwerpunkt ist schwer auszumachen, wird durch Düsterbands wie L’Âme Immortelle („Dein Herz“) oder In Extremo („Liam“) doch gleich eine ganz andere Schiene angesprochen, als durch absolute Chartbreaker à la Silbermond („Lebenszeichen“) oder Wir sind Helden („Von hier an blind“). Durch Depeche Mode („Precious“) und Apoptygma Berzerk („Shine On“) werden ebenfalls Freunde elektronischer Klänge gut bedient, während deutsche Indie-Rocker ordentlich Spaß an Acts, wie Bela B. („Tag mir Schutzumschlag“), Kettcar („Deiche“) oder Tomte („Ich sagn die ganze Zeit von dir“) haben sollten. Natürlich dürfen auch die Abräumer des Eurovision Songcontests Lordi mit ihrem Gewinnersong „Hard Rock Hallelujah“ nicht fehlen und Formationen, wie Rammstein („Mann gegen Mann“) und Bullet For My Valentine („All These Things I Hate […]), gehören zu den härtesten.

Was „Crossing All Over Vol. 18“ auszeichnet, ist vor allem großer Abwechslungsreichtum mit absoluten Topcacts. Egal, ob man alte feiern oder neue Bands kennen lernen möchte, der Kauf der CD sollte sich für Hörer seichter bis harter Gitarrenmusik bei entsprechender musikalischer Vorbelastung durchaus lohnen.

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