Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Crises: Coral Dreams

Ein sehr gutes Album
Wertung: 9/10
Genre: Modern Rock Metal
Spielzeit: 50:42
Release: 21.08.2009
Label: 7Hard

Was bitteschön ist Alternative-Hightech-Metal-Rock? So beschreibt die deutsche Formation Crises, welche schon seit 1995 existiert, ihren eigenen Sound. Im Folgenden soll versucht werden, anhand des neuen Albums „Coral Dreams“ ebendiese Frage zu beantworten.

Zumindest eines ist sicher: Langweilig wird es dem Hörer bei „Coral Dreams“ gewiss nicht. Hier wird dem Hörer eine interessante Melange verschiedenster Musikstile geboten. Als Einflüsse nennt das Quartett Bands wie Dream Theater, Rush oder Metallica. Wie man sieht, wird die eigene Messlatte sehr hoch gelegt.

Abwechslung wird auf „Coral Dreams“ auf jeden Fall groß geschrieben. Man bekommt durchgängig ein Wechselspiel zwischen rhythmischen, rockigen Parts und melodischen Passagen. Die rhythmischen Teile zeichnen sich vor allem durch Gitarren-Riffs, Drums und harte Bässe aus. Der Titeltrack „Coral Dreams“ und „All Against Me“ besitzen in diesen abgehackten Parts auch elektronische Einflüsse, welche teilweise etwas an Nu Metal erinnern. Im Refrain wird der Klang dann melodischer, teilweise auch ruhiger.

Weiterhin gibt es noch ein Wechselspiel im Tempobereich. Im Grundtempo ist man auf „Coral Dreams“ im flotten Bereich. Stellenweise prescht das Tempo etwas vor, um dann kurzweilig zurückgenommen zu werden, bevor es sich erneut steigert. Dazu kommen noch verschiedene Breaks und Rhythmuswechsel, welche die Songstruktur zwar komplizierter, gleichzeitig aber auch interessanter machen.

Man findet auf dem neuen Longplayer mit „When You Were Mine“ auch eine Ballade sowie die beiden balladesk angehauchten Songs „Stormy Weather“ und „Horizon“. Bei den beiden letztgenannten Tracks steht die Melodie klar im Vordergrund, während das Tempo sich von einem ruhigen Anfang zu einem flotteren Ende steigert. Bei „Horizon“ steht die Akustikgitarre im Vordergrund, bei „When You Were Mine“ hat das Piano die instrumentale Führung übernommen.

Zudem versucht man, etwas mit Stimmungen zu spielen. „The Chase“ beginnt mit einem ruhigen, träumerischen Gitarrenintro, welches von rockigen Riffs und etwas zu roh abgemischten Drums abgelöst wird, um im letzten Drittel des Songs wieder zum Intro zurück zu kehren. „Hopeless“ hat ein paar dezente Synths im Hintergrund, während „Fighting With Myself“ mit einem Drumgewitter aufwarten kann.

Fazit: So, was ist nun Alternative-Hightech-Metal-Rock? Es ist eine Mischung aus progressiven Elementen, experimentellen Ideen, elektronischen Einschüben und Einflüssen verschiedener Stilrichtungen des Rock und Metals. Dieses Potpourri ist gelungen und macht „Coral Dreams“ zu einem interessanten, abwechslungsreichen und guten Album, welches die Spielfreude weitertransportieren kann und auch eine gewisse Eingängigkeit besitzt. Ein wirklich gutes Album, das fast durchgehend überzeugen kann.

comments powered by Disqus

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging