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Crematory: Black Pearls (Greatest Hits)

20 Jahre erfolgreiche Bandgeschichte in Bild und Ton
Wertung: 9/10
Genre: Gothic Metal
Spielzeit: 268:43
Release: 26.11.2010
Label: Massacre Records

Von einer Band wie Crematory, die sich nun seit 20 Jahren erfolgreich auf den Bühnen der Welt behauptet, wird ja ein Greatest Hits-Album quasi erwartet. Diesem Wunsch kommen Crematory 2010 auch nach und liefern etwas so bombastisches, wie nicht einmal von so einer Band erwartet wurde. Ihre „Black Pearls“ umfassen zwei CDs mit insgesamt 32 (!!!) Tracks und nicht einmal damit lassen sie es sein. Nein, dazu gibt es noch eine DVD mit alles in allem 23 Tracks, wovon 21 Videoclips sind und zwei Live-Aufnahmen. Das alleine könnte sich ja schon sehen lassen.

20 Jahre Bandgeschichte, ist auch ein Grund einmal zurück zu schauen und was eignet sich da besser, als ein so umfangreiches Best Of-Album wie das vorliegende „Black Pearls“. 1991 wurde Crematory von Gitarrist Lotte und Schlagzeuger Markus gegründet und schon bald standen Sänger Felix und Bassist Marc parat. Mit einem Demotape ging es auf Tour, die ersten Erfolge wurden gefeiert und das erste Album stand vor der Veröffentlichung. „Transmigration“ wurde 1993 veröffentlicht und von dieser CD und somit aus den völligen Anfangszeiten einer der erfolgreichsten Gothic Metal-Bands aus Deutschland findet sich „Eyes Of Suffering“ auf dem Album. Der Song zeigt natürlicherweise die Anfänge von Crematory. Aber die Aufnahme dieses Songs in den Reigen der Best Of-Songs, zeigt auch die Zielstrebigkeit der gesamten Bandhistorie. Crematory wussten von Beginn an, wo sie hinwollten und sind sich immer treu geblieben.

Vom zweiten Album „... Just Dreaming“, welches schon ein Jahr nach dem Erstling erschienen ist, befinden sich dann auch direkt zwei Nummern unter den „schwarzen Perlen“. Mit „Shadows Of Mine“ wurde ein düsterer Song ausgewählt, der die anfänglichen Verbindungen zu Sisters of Mercy oder Fields Of The Nephilim aufzeigt. Auch die Zweisprachigkeit, der Crematory über all die Jahre treu geblieben sind, findet sich in diesem Song. Crematory singen sowohl in deutscher, als auch in englischer Sprache und haben auch zwei komplett deutsche Alben veröffentlicht. 1996 wurde „Crematory“ oder „Das Deutsche Album“ wie es auch genannt wurde, veröffentlicht. Selbstverständlich finden sich von diesem Album auch zwei Song unter den Perlen: „Ist Es Wahr“ und „Ewigkeit“.

Die zwei CDs haben nicht umsonst den Namen „Black Pearls“ und das hat sicher nichts mit dem Schiff des Piraten Jack Sparrow zu tun, oder etwa doch? Nein, hier handelt es sich um die Perlen  der gesamten erfolgreichen Schaffenszeit einer Band, die sich stetig weiter entwickelt hat, ihrem Stil aber immer treu geblieben sind.

Selbstverständlich befinden sich auch Stücke aus diesem Jahrtausend auf der Doppel-CD. Von dem 2000 veröffentlichen Album „Believe“ findet sich der großartige Hit „The Fallen“ auf dem Album und hier zeigt sich eine ganz deutliche Unterscheidung zu den ersten Songs. Die Stimme ist vordergründig klar, die Instrumente sind organisiert und dennoch birgt der Song eine Tanzbarkeit und die Möglichkeit des Headbangings deluxe.

Auch die neuesten Alben zeigen ihre Präsenz und runden den Gesamteindruck ab. Crematory liefern ein Best Of-Album, welches nicht nur für hartgesottene Fans der ersten Stunde ein Muss ist, sondern auch für Fans der Gothic Metal-Szene generell unbedingt geeignet ist.

Und was soll man noch großartig zu einer DVD sagen, die hauptsächlich Videoclips enthält? Ganz einfach: einlegen, zurücklehen, abschalten und diesen großartigen Geschichtsunterricht durch 20 Jahre Musikgeschichte des Genres Gothic Metal genießen.

Dass Crematory auch live überzeugen, bzw. überzeugt haben, auch das beweisen sie mit den Live Mitschnitten des Auftritts beim M’era Luna und dem auf dem Wacken Open Air.

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