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Credic: Demo 2006

Da kann noch was wachsen!
Wertung: 6.5/10
Genre: Melodic Death Metal
Spielzeit: 24:15
Release: 28.02.2007
Label: Eigenproduktion

Der Fünfer namens Credic stammt aus Stuttgart und bietet dem geneigten Hörer Death Metal, der zum Großteil auf der melodischen Schiene aus Richtung der schwedischen Gefilde fährt, allerdings noch viel mehr zu bieten hat. So z.B. Einflüsse aus dem Bereich des Thrash und auch Black Metal. Seit dem Jahre 2005 ist der Fünfer komplett und dieses Demo ist das erste CD-mäßige Lebenszeichen von Stefan (Vocals), Waldemar Janzen (Drums), Andreas Steinle (Gitarre), Oliver Ecke (Gitarre) und Tom Krüger (Bass). Für eine Band im Demostatus sind die Jungs auch live recht emsig, wenn es darum geht, Gigs zu spielen, was ja auch ein sehr wichtiger Punkt ist, um neue Fans dazuzugewinnen und seinen Namen bekannt zu machen.

Der Opener „Inner Dimension“ zeugt von vielen musikalischen Ideen, welche die fünf Jungs zweifelsohne inne haben und auch in ihren Songs vertonen wollen. Hier prallen jedoch meiner Meinung nach in ein und demselben Song zu viele verschiedene Themen aufeinander und angesichts der Songlänge von doch über sechs Minuten hätte man sicher vielleicht auch aus einem zwei Songs machen können. Zum anderen wirkt die Melodie bzw. der Songfluss an manchen Stellen ein wenig hakelig. Allerdings offenbart sich den Ohren des Hörenden das sehr schön variable Growling von Stefan.

„Unequalled“ ist das zweite Stück des Demos. Ganz ruhige Klänge gibt es zu Beginn, bis dann mit einem Growl wieder Fahrt aufgenommen wird. Musikalische Ideen in diesem Stück sind allesamt ganz ansehnlich, aber auf die Länge des Stücks läuft man Gefahr, die Lauscher auf Durchzug zu stellen, Gott weiß warum. Vielleicht, weil dem durchaus guten Song der letzte Kick fehlt? Wie gesagt, woran es liegt, weiß ich nicht.

„Curator“ lässt mich eingangs an einen Black Metal-Song denken. Guter Einstieg in diese flotte Nummer, welche ich auch gleich mal als besten Song des Demos küre. Anlass, sein Haupthaar gepflegt kreisen zu lassen, gibt es hier zu Genüge. Mit „Brilliance And Genius“ sind wir schon beim letzten Song des Demos. Leider wirkt auch dieser Song hier und da vom Zusammenspiel her wieder ein wenig unrund. Aber insgesamt ist das Potenzial auch hier gegeben, das zukünftig aus diesen Fehlerchen etwas wirklich Großes wachsen kann.

Da dies ein Demo ist, wird man von mir jetzt keine Kritikpunkte seitens des Sounds zu lesen bekommen. Darauf gehe ich bei Bands im Demostatus größtenteils nicht ein, weil logischerweise oft die Möglichkeiten einer professionellen Aufnahme nicht gegeben sind. In solchen Fällen einer reinen Eigenproduktion empfände ich so etwas den Bands gegenüber einfach nur unfair.

Viel lieber möchte ich auf das Cover und die Aufmachung der CD eingehen. Die kann sich nämlich auf jeden Fall sehen lassen und ist dem Status eines Demos meilenweit überlegen. Wer von euch erfahren möchte, wie die Mucke von Credic im einzelnen klingt, der besuche die Bandhomepage (credic.de). Dort könnt ihr euch zum einen die Songs anhören und das Demo auch direkt für fünf Ocken plus Versand ordern.

Fazit: Da kann noch was wachsen. Zu einer Höchstpunktwertung fehlt noch ein bisschen was, doch was nicht ist, kann ja in Zukunft noch werden. Und was das angeht, hab ich wenig Bedenken. Die Jungs stehen ja quasi erst am Anfang

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