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Craving: Revenge EP

Entfacht das Feuer der Leidenschaft
Wertung: 8.5/10
Genre: Melodic Black / Death Metal
Spielzeit: 20:36
Release: 30.11.2007
Label: Eigenproduktion

Die Oldenburger Craving notieren ihr Entstehungsdatum auf das Jahr 2005, wo die Band von Lukas Winkler (Gitarre, Backingvocals), Johannes Paetzhold und Lutz Pohlabeln gegründet wurde. Nach der „Demo 2006“ und einigen weiteren Besetzungswechseln stieß dann Ivan Chertov zu der Band und so spielten die Jungs dann eine Reihe von Gigs. Nachdem dann Anfang des Jahres Christian Lengert die Band verließ, sieht das Line-Up aktuell wie folgt aus: Lukas Winkler (Gitarre, Backingvocals), Ivan Chertov (Vocals, Leadgitarre) und Maik Schaffstaedter (Drums).

Draußen ist es zwar spätsommerlich heiß heute, aber hier im Haus stürmt es, mich fröstelt es. Ach nein, das kommt ja nur aus den Boxen, denn das ist die von Sturmklängen untermalte Einleitung des Songs „Voices In The Fog“. Stellenweise lässt die Melodie auch die Bewegungsunfreudigen unter uns zumindest den Kopf rhythmisch bewegen und auch diejenigen, die gern mehr Körpereinsatz zeigen, werden hier neben dem obligatorischen Bangen auch gern mal schunkeln, denn die Jungs schippern hier gut und gerne Richtung Viking Metal-Küste.

Näher ebendieser oben beschriebenen Gestade kommt man dann durch „Revenge“, das durch sehr schöne Melodieführung auf sich aufmerksam machen kann. Auch zeigen die Jungs gute Sachkenntnis in Sachen Rhythmuswechsel, denn dies setzen sie hier sehr gut in die Tat um. Ein sehr gutes, flottes Stück.

Sehr prägnant ist das Gitarrenspiel eingangs „Nameless“, dessen Drumming stellenweise irgendwie ein klein bisschen holprig rüberkommt, was aber durch das sehr gut gefallende Gitarrenspiel locker wieder gut gemacht wird. Und die Melodyline ist glatt mal so prägnant, dass man sie erstens sehr zu mögen beginnt und daher auch zweitens so leicht nicht mehr aus dem Kopf kriegt.

„They Will Burn” stellt in allen Belangen die ultimative Steigerung innerhalb der Songs dieser EP dar: Die Melodien sind erstklassig, das Tempo wird schön variiert und die Nackenmuskeln sind jetzt mittlerweile so richtig schön heiß gelaufen. Und nach der Vollgasfahrt dieses Songs spielt eine Gitarre allein ihre Melodie und der Sturm, der mich vorhin noch so frösteln ließ, klingt jetzt kühlend, denn die heiß lodernde Begierde für die Songs ist erweckt, definitiv. Man könnte diesen Song auch nach einem Movie benennen, der da nämlich heißt: Fast and Furious. Dieses Motto kann man nämlich auch uneingeschränkt auf diesen genialen Song beziehen.

Zu erwähnen sei an dieser Stelle noch, dass die Band derzeit auf der Suche ist nach einem neuen Bassisten, da Christian, wie oben bereits erwähnt, die Band nach Vollendung der Aufnahmen zu „Revenge“ verlassen hat. Interessenten können sich bei craving@cravingmetal.de mit den Jungs in Verbindung setzen.

Fazit: Der Bandname ist Programm, denn man bekommt nach einmaligem Genuss der EP das nicht aufhörende Verlangen, immer wieder und nach Möglichkeit immer mehr Mucke der Oldenburger zu konsumieren.  Der Weg zeigt für Craving eindeutig nach oben.

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