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Corvus Corax: Cantus Buranus - Das Orgelwerk

Ein Musikerlebnis der Extraklasse
keine Wertung
Genre: Orgelmusik, Klassik, Barock, Mittelalter
Spielzeit: 68:25
Release: 05.12.2008
Label: Pica Music / Soulfood

Der Kohlrabe fliegt wieder. Nach der Neuvertonung der Carmina Burana, auf die sogar eine Fortsetzung mit „Cantus Buranus II“ folgte, haben sich die acht Spielmannsleute erneut etwas ganz Exklusives einfallen lassen und veröffentlichen nun die „Cantus Buranus“ erneut – jedoch komplett anders, nämlich als reine Orgelmusik.

Wie für orchestrale Musik üblich, beginnt die CD mit einem Praeludium, einem einleitenden Instrumentalwerk. Im Anschluss lassen Corvus Corax das Stück „Miser“ folgen, das sich insbesondere durch schnelle Notenwechsel zwischen akkordischen Anteilen und Strecken, die bestimmte musikalische Figuren darstellen, auszeichnet. Bei dem dritten Track des Albums handelt es sich um „Ingordin Et Ingordan“: Ein sehr kanonischer Klang, der dem Stück eine unfassbar mächtige Polyphonie verleiht, herrscht permanent vor und erzeugt bei guten Stereoanlagen sogar – durch das Zusammenspiel der vorhandenen Töne – neue, wahrnehmbare, aber nicht auf die CD gepresste, Klänge.

Nachdem die CD sich nun scheinbar in die zweite Phase begeben hat, es folgte nämlich ein zweites Praeludium, findet sich unter anderem das Stück "Ergo Bibamus". Dieses wurde „In Memoriam (an) J.S. Bach" verfasst - welcher übrigens die berühmteste Passacaglia c-Moll für die Orgel (BWV 582) der Barockzeit geschrieben hat. Bei besagtem Song "Ergo Bibamus" handelt es sich nun ebenfalls um eine Passacaglia, welche sich durch teils schnelle Tonfolgen, aber auch gleichzeitig langsam-tragende Töne auszeichnet.

„Lingua Mendax“ beginnt eröffnend mit den Hauptleitmotiven des Stückes und teilt sich dann in den folgenden sololastigen - sofern man bei einer reinen Orgelinstrumentation von Soli sprechen kann - Strophen in Tutti- wie auch Soloabschnitte auf. Zum Abschluss der CD vermag der Hörer im Zuge der Variationes des „O Varium Fortuna“ noch Dudelsack-Klänge, unterlegt von bassdienlichen Orgelteppichen, zu vernehmen.

Ich denke, dass es sich von selbst versteht, dass ich diese CD unbewertet lasse. Corvus Corax haben wieder ein Mal eine phänomenale Idee virtuos und mustergültig umgesetzt, doch ob dies – trotz aller noch so hohen Kunst – zu gefallen mag, muss ein jeder für sich selbst entscheiden. Wer teils dramatische, teils entspannende Musik mag, sich von komplizierten, komplexen Klanggerüsten nicht abschrecken lässt und vor allem offen gegenüber exquisiten Musikerlebnissen ist, sollte sich das allerdings nicht entgehen lassen. 

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