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Coronatus: Lux Noctis

Das klingt tatsächlich gut
Wertung: 6.5/10
Genre: Gothic Metal
Spielzeit: 39:35
Release: 21.09.2007
Label: Massacre Records

Hört man Coronatus das erste Mal, schießen einem sofort Namen wie Nightwish, Within Temptation, Xandria und Co. durch den Kopf. Gibt es doch genug Bands aus dieser Sparte, die im Endeffekt alle nur wie eine Kopie eben genannter klingen, gibt es bei den Ludwigsburger Goth-Metallern von Coronatus einen gravieren Unterschied. Zum einen bestechen sie durch ihren zweistimmigen Frauengesang sowie der Tatsache, dass ein Teil der Songs auf Deutsch ist, was das Debut-Album der Band wiederum ziemlich interessant macht. Und der Fakt, dass eine dieser Stimmen (Carmen R. Schäfer) uns schon durch Illuminate bekannt ist, macht das Ganze noch attraktiver. Weitere Bandmitglieder sind Ada Flechter (Gesang), Jo Lang (Gitarre), Chriz Staub (Bass), Fabian Merkt (Keyboard & Programming) sowie Mats Kurth (Schlagzeug), der uns ebenfalls als Schlagzeuger von Illuminate bekannt sein sollte.

Das Album selbst überzeugt durch eine gute Mischung aus melodiösen Balladen und härteren Songs – selbst zwei reines Instrumentalstücke sind mit den Titeln „Winter“ und „In Remenbrance“ vertreten. Der Opener „Interrotte Speranze“ klingt ähnlich einem gregorianischen Choral und wird von beiden Frontfrauen gemeinsam in zweistimmigem Gesang dargeboten. So bekommt man direkt einen Eindruck davon, was einem auf dem gesamten Album erwartet. In fließendem Übergang geht es weiter mit „Scream of the Butterfly“, was durch Gesang und Instrumentierung sehr stark an Nightwish erinnert.

Der nächste Song ist „Silberlicht“ und somit eins der deutschen Stücke. Zunächst muss man sich erst daran gewöhnen, dass deutsch gesungen wird – ist es doch eher unüblich in diesem Genre. Und auch wenn es einige Stellen gibt, an denen man das Gefühl hat, es wurde nach dem Motto „Reim dich, oder ich fress dich“ getextet, gewöhnt man sich recht schnell daran. Auch dieser Song ist wieder recht schnell und lädt zum Headbangen ein. Auch das folgende „Dunkle Blume“ ist in Deutsch gesungen. Es beginnt mit einem Drum-Solo, begleitet von Synthies und schlägt danach doch eher ruhigere Töne an.

Es folgen das wieder stark an Nightwish erinnernde „My Rose Desire“ und das bereits erwähnte Instrumental “Winter“ sowie „Hot & Cold“. Mit „Requiem Tabernam“ wird man wieder überrascht – hört man diesmal doch tatsächlich ein in Latein vertonten Song. Und man mag es nicht glauben, aber das klingt tatsächlich gut, nur leider versteht man somit den Text nicht. Die letzten drei Songs „Ich atme Zeit“ – eine Ballade, sowie „In Remembrance“ und „Volles Leben“ runden das von Markus Stock und Tobias Schönemann (The Vision Bleak, Eisregen) produzierte Album ab.

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