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Convulse: Evil Prevails

Ohne besonderen Stellenwert
Wertung: 4,5/10
Genre: Death Metal
Spielzeit: 37:43
Release: 01.11.2013
Label: Svart Records/Cargo Records

So licht, wie sich das manche Truppe vorstellt, ist eine Reunion dann doch nicht. Die finnischen Todesblei-Pioniere von Convulse haben zu Beginn der Neunziger mit ihrem Debüt einige Türen in der heimischen Szene eingetreten und sich mit wachsender Distanz zu dieser Phase als echte Szene-Legende etabliert. Die Euphorie um den Re-Release von "World Without God" war dementsprechend hoch und bestärkte die Finnen darin, einen zweiten Versuch nach all den langen Jahren zu starten. Doch mit der Veröffentlichung von "Evil Prevails" tut sich die Band am Ende keinen echten Gefallen. Es wird am Kult gekratzt, der Legendenstatus ad absurdum geführt und leider auch nur höchst eindimensional und durchschnittlich gemörtelt.

Die neue Scheibe kann sich lediglich zu Beginn mit einigen Lorbeeren schmücken, denn der Opener "We Kill Our Kind" ist ein richtig guter, angenehm groovender Death-Metal-Uptempo-Banger, wie er im Lehrbuch der alten Schule steht. Doch kaum hat man sich darauf eingeschossen, dass Convulse nahezu an alte Qualitäten anknüpfen können, da macht die Band dem vergnügten Hörer auch schon einen Strich durch die Rechnung und präsentiert einen Einheitsbrei, wie man ihn von einer Truppe mit diesem Status sicher nicht erwartet hätte. "Unholy War" ist halbgares Gemetzel ohne jegliche Spannung, das halbwegs melodische "God Is Delusion" hat schon gar keine Durchschlagskraft mehr, das düstere "Days Are Dark" versucht es verzweifelt mit sphärischen Stilmitteln, und bei "Oceans Of Dust" wähnt man sich tatsächlich im akustischen Staub, da die Eingänge für hochwertigen Death Metal damit völlig verstopft werden.

Natürlich war es vermessen, Convulse einen weiteren Killer wie seinerzeit das Debüt zuzutrauen, das hätte aus vielen Gründen auch nicht mehr so recht gepasst. Dass die Finnen am Ende aber derart in der Belanglosigkeit herumdümpeln und ihrer Musik überhaupt nichts Reizvolles mehr verpassen können, erschreckt sehr. "World Without God" bleibt in guter Erinnerung, "Evil Prevails" wird in der Diskografie hingegen keinen besonderen Stellenwert einnehmen.

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