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Coal Mine Canary: Coal Mine Canary

Ein deutsches Stück Southern Heavy Rock
Wertung: 7/10
Genre: Southern Heavy Rock
Spielzeit: 61:41
Release: 05.05.2005
Label: Eigenproduktion

Die Veröffentlichung von Coal Mine Canary`s erster Demo ist nun schon ein wenig länger her, aber trotzdem will ich euch die Band mal ein wenig näher bringen. Die Kieler Formation bietet alles, was man für eine zünftige Bikerparty benötigt. Kraftstrotzenden Heavy Rock, wie ihn sonst z.B. Black Label Society spielt. Zwar geht man hier nicht ganz so virtuos zur Sache, aber die Band steht ja noch am Anfang ihrer Karriere.

Mit „Bad Attitude“ legt die Band erstmal kräftig los und zeigt dem Hörer, in welche Richtung es geht. Gut, ich muss zugeben, dass ich lange gebraucht habe, bis ich mich an den amerikanisch wirkenden Gesang gewöhnt habe. Aber dann haut die Nummer gut rein. Der Nacken wird gut stimuliert und man holt sich zum besseren Ambiente ein Fläschlein Alkohol.

„Soul Tattoo“ stampft groovend daher, als gäbe es kein Morgen mehr. Das Ganze mit viel Melodie, aber dennoch durch einiges an Power garniert. „Your Way Isn`t Mine“ beginnt sehr bedächtig, bevor es dann nach ca. 1:30 Minuten zum typischen CMC Rocker mutiert.

Als vierter Song wird und „Walking On Wounded Feet“ präsentiert, das für mich auf Grund der tollen Gesangslinien von Andi ein erstes Highlight darstellt. Die tiefgestimmten Gitarren von Sven und Axel ergänzen sich perfekt mit der aussergewöhnlichen Stimme. Zeitweise bemerkt man auch leichte Einflüsse von Metallica in diesem Song.

Dumpf grollt dann Uwe`s Bass zum Beginn von „Dreamland“. Ja, dies ist schon eine sehr powervolle Interpretation des Southern Rock. Coal Mine Canary verstehen es, den Hörer mit ihren gelungenen Songideen einzufangen. „Noisy Room“ kann mich dann allerdings nicht so wirklich überzeugen. „Hoffentlich haben die 5 Ihr Pulver noch nicht ganz verschossen“, denke ich mir, da auch „Before“ nach einem tollen Einstieg etwas nachlässt. Der Track enthält zwar einen sehr schönen atmosphärischen Mittelteil, aber das könnte mehr sein.

Aber zu früh die Stirn mit Sorgenfalten verziert, die Ballade „My Private Handkerchief“ stellt dann mal klar, dass hier schon das zweites Highlight daherkommt. Eine richtig schöne Powerballade mit einem sehr gelungenen Gitarrensolo. Und wenn man schon mal dabei ist, dem Redakteur ein zweites Highlight unterzujubeln, dann kann man ja auch gleich das dritte nachschieben. So in etwa gedacht, gelingt es mit „Unbelievable“, das eigentlich ein etwas einfacher, aber nicht minder gut gestrickter Song ist.

„Fly Away“ kann den hohen Standard aber nicht halten, die Ballade kann mich leider nicht wirklich überzeugen. Das nachfolgende „I Am The One“ wird durch einen Countdown eingeleitet, bevor die Band wieder losbrettert. Einer der besseren Songs, den ich mir auch gut als Opener bei Konzerten vorstellen kann.

„Holding On“ ist der letzte eigene Song auf der Demo CD und besticht mal wieder durch seine Gesangslinien, welche gut ins Ohr gehen. Beim Refrain wird man schon fast an frühe Guns`n`Roses Zeiten erinnert. Aber keine Angst, CMC sind deutlich heavier. Leider zerstören die Fünf dann mit der Coverversion „Love Is A Battlefield“ (Original von Pat Benetar) doch ein wenig des guten Gesamteindrucks. Vielleicht liegt es daran, dass ich 1983, als der Song die Charts stürmte, schon sehr musikinteressiert war (wenn auch etwas härter orientiert), so dass ich den Siegeszug dieses Liedes unweigerlich miterleben durfte. Nee, das ging nach hinten los. Sorry.

Fazit: Alle Freunde von Desert, Stoner oder generell Heavy Rock sollten hier mal ein Ohr riskieren. Tief gestimmte Gitarren, gute Songideen und eine interessante Stimme sollten euch die Band zumindest antesten lassen. Aber lasst euch nicht direkt von der Stimme abschrecken. Bei mir hat die Scheibe, eben wegen derselben einige Durchläufe gebraucht, aber seitdem find ich den Gesang richtig gut.

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