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Cliteater: Scream Bloody Clit

Geröchel mit Porno-Texten - Oh my...
Wertung: 3/10
Genre: Grindcore, Porn Grind
Spielzeit: 35:4
Release: 28.03.2008
Label: War Anthem Records

Hmm, Cliteater also?! Das Grindcore Genre hat wirklich die besten Bandnamen. In diesem Fall spricht man aber, soweit ich informiert bin, vom sog. „Porn Grind“, was sich schon alleine durch die Songtitel selbst erklärt. Musikalisch weiß der geneigte Fan, und eigentlich jeder sonst auch, was ihn erwartet – Geknüppel und abartig tiefe Vocals, deren Bedeutung man bestenfalls erraten kann.

Und genau das ist es, was wirklich extreme Geschmackssache ist! Cliteater sind im Gegensatz vieler ihrer Kollegen glücklicherweise nicht permanent auf dem Gaspedal, sondern bauen auch Thrash Metal-artige Midtempo-Riffs ein. Toll finden muss man das Ganze natürlich dennoch nicht. Das ist noch nicht mal böse gemeint, aber mir geben die höchsten drei Minuten langen Eruptionen rein gar nichts.

„Nathan Gale (Rot In Hell)“, „Porn Of The Dead“, „1001 Nights In Perversia“ und wie sie alle heißen... Unterschiede sind für weich gespülte Ohren wie meine kaum auszumachen. Großen Anteil trägt daran der unglaublich öde Gesang, der sich penetrant im „Wildschwein trifft auf Stimmverzerrer – Bereich“ aufhält (damit zitiere ich nur einen Freund, dem ich die Scheibe vorgespielt habe!). Dazu gesellt sich einfallsloses Drumming mit „St.Anger“-artiger Tonqualität und Gitarrenarbeit, die zwar teilweise in Ordnung geht, aber sicherlich auch keinen Kreativitätspreis gewinnen wird. „Positive Aspects Of Collective Chaos Pt.III“ sticht mit seinen 32 Sekunden aber aus der Masse heraus. Verflucht, dieses Akkordeon hat mich wirklich kalt erwischt.

Fazit: Ich habe keine Ahnung, was ich hier noch schreiben kann. Grindcore liegt mir einfach in keinster Weise. Die Porno-Texte finde ich nicht schockierend, sondern einfach nur platt. Ein Songtitel wie „Bruce-Dick-In-Son“ ist ungefähr fünf Sekunden lang witzig... Zum Abschluss sei noch erwähnt, dass das Cover wie auch der Albumtitel eine Hommage/Parodie auf das legendäre Death Debüt „Scream Bloody Gore“ darstellen und das „Scream Bloody Clit“ noch ein Video namens „Cock And Love“ enthält. Anpieltipps gibt es nur einen, denn so variabel sind die Songs nunmal nicht.

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