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Clean State: Promo 2007

Kleines Land, aber dafür ganz großes Metalkino!
Wertung: 8.5/10
Genre: Modern Metal
Spielzeit: 11:48
Release: 30.11.2006
Label: Eigenproduktion

Ich darf euch hiermit vorstellen: Clean State aus dem kleinen Luxemburg. Sie spielen Modern Metal mit Anteilen aus Death und Thrash Metal, der sich in der Schnittmenge zwischen beispielweise In Flames, Soilwork oder auch Slipknot bewegt. Eine Ähnlichkeit ist mir persönlich zudem noch aufgefallen, und zwar die zu den Trierern Worldescape, die sich ja auch den Modern Metal auf ihre Fahnen geschrieben haben. Aber nicht, dass jetzt hier jemand von der Größe des Heimatlandes auf die Qualität der Mucke schließt …

Bemerkenswert ist schon in den drei Songs dieser Promo, dass das Material über eine unglaubliche Vielseitigkeit verfügt. Dass alle fünf Bandmitglieder wissen, was sie da tun, brauche ich nicht gesondert zu erwähnen. Hört euch das Material an, dann seid ihr auch überzeugt.

Volle Kraft voraus heißt es in „Sincerely Yours“. Dieser Song beherbergt zwar auch wuchtige Parts, in denen es aber mal so richtig amtlich zur Sache geht, aber dann gibt es beispielsweise den Refrain. Und hier wird einem dann die Variabilität der Jungs bewusst: Hier wird nämlich das Tempo um einiges herunter gefahren und cleane Vocals gehen mit Growls Hand in Hand – ein fantastisches erster Eindruck auf das kommende Album.

Im entfesselten „Innocent Ignorance“ wird dann in bester Thrashmanier losgeprügelt, und das schön im modernen Stil. Die Gitarrenarbeit im zweiten Teil ist es, was mich auch an meine Lieblingstrierer von Worldescape denken lässt. Allerdings ist der rote Faden in diesem Stück ein wenig schwerer auszumachen als noch im Vorgänger. Soll nicht bedeuten, dass dieses Stück nicht auch in die Fresse haut, aber der Rhythmuswechsel ist hier nicht immer so eindeutig nachvollziehbar.

„Heresy“ treibt den Hörer zum Schluss dieser das Wasser im Mund zusammenlaufen lassenden Promo nochmal ganz schön nach vorne und lebt auch wieder von seiner Lebendigkeit, welche durch die Abwechslung zum Leben erweckt wird. Schön auch, dass dieser Song auch wieder melodisch ausgefallen ist.

Eine fette Produktion rundet ein ohnehin schon sehr gutes Ergebnis durch überzeugende Arbeit an den Instrumenten und einer guten stimmlichen Leistung noch passend ab. Das macht wirklich richtig heiß auf das kommende Album „Dead Angel Factory“, welches übrigens 13 Songs enthalten wird. Gar nicht auszudenken, wenn sich all diese 13 Songs auch auf demselben Level bewegen wie dieser Appetizer hier … das wäre ja zu schön, um wahr zu sein …

Fazit: Ich freue mich schon auf das Album „Dead Angel Factory“! Unbedingt anchecken und auch das kommende Album unbedingt ganz oben auf die Liste der Wanna-Have-Scheiben eintragen!

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