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Circle II Circle: Reign Of Darkness

Der gute Einfluss von Savatage
Wertung: 7/10
Genre: Power Metal
Spielzeit: 46:42
Release: 16.10.2015
Label: earMusic

Wie in einem ewigen Kreislauf melden sich Circle II Circle nach zwei Jahren mit ihrem neusten Werk „Reign Of Darkness“ zurück. Zak Stevens, seines Zeichens auch (wieder) Sänger von Savatage, scheint die Reunion sehr gut getan zu haben, denn mit dem neuesten Longplayer von Circle II Circle zeigen er und seine Mannen sich in Topform und legen mit „Reign Of Darkness“ ein weiteres Brett vor.

Erwarten kann man hier nicht weniger als leicht progressiven Power Metal in Verbindung mit mitreißenden Melodien, episch und vor allem detailliert arrangierten Songs und zu guter Letzt eben Zaks herausragende Stimme. Doch wie klingt das ganze nun?

Das Album startet mit dem epischen und sehr monumental wirkenden “Over-Underture” und leitet das Album passend und vor allem Instrumental virtuos ein, um sich zur zweiten Hälfte hin als fieses Metalbiest zu enttarnen und passend „Victims Of The Night“, die erste Vorabsingle des Albums, zu eröffnen, welche sich als klassischer Song für Circle II Circle präsentiert, vor allem aber durch viele kleine Details in der Songstruktur zu überzeugen weiß und sich als eines der Highlights des Albums entpuppt.

Anschließend ziehen Circle II Circle mit „Untold Dreams“ einen typischen Power-Metal-Song aus der Tasche und mit „Ghost Of The Devil“, der zweiten vorab veröffentlichten Single, steht dann definitiv fest: Circle II Circle sind wieder da.

Hervorzuheben an „Reign Of Darkness“ ist der Detailgrad, mit dem sich die Band den Songs gewidmet hat. Nach mehrmaligem Hören fallen immer noch kleine Details in den Songs auf, die einem vorher nicht aufgefallen sind.
 Toll ist außerdem, wie es das Album schafft, im gesamten eine ganz eigene düstere, bedrückende und leicht depressive Stimmung zu schaffen und zu halten. Dies liegt nicht zuletzt an den schön komponierten Arrangements oder den ausgefeilten Gitarrensoli, sondern auch zum Beispiel am sehr dezent gehaltenem Keyboard, welches nur zu passenden Zeitpunkten in den Vordergrund tritt oder den teils schön anspruchsvoll vertrackten Rhythmen.

Auch Zak Stevens zeigt sich auf dem Longplayer von einer sehr guten Seite, wobei sein Gesang auf „Reign Of Darkness“ nicht ganz so abwechslungsreich ausfällt wie noch auf den Vorgängern. Rocken tuts aber trotzdem gewaltig. Trotz dieser vermutlich auf den ersten Blick (oder aufs erste Hören) sehr monoton gehaltenen Stimmung bietet das Album jedoch trotzdem sehr viel Abwechslung. Dies reicht von klassischen Circle II Circle-Songs, wie „Victim Of The Night“ über Hybriden aus Ballade und Metalbiest wie „Deep Within“ bis hin zum gefühlvollen, epischen Rausschmeißer „Solitary Rain“, welcher das Album passend und tief emotional beendet.

Für jeden Savatage- und Circle II Circle-Fan sollte dieses Album also ein gefundenes Fressen sein. Eine Empfehlung ist es auch für all diejenigen, die viel im Power-Metal-Bereich unterwegs und bereit sind, sich etwas komplexeren Songstrukturen zu stellen.

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