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Chrome Division: Infernal Rock Eternal

Party Hard!
Wertung: 8/10
Genre: Heavy Metal, Rock`n´Roll, Hard Rock
Spielzeit: 53:54
Release: 17.01.2014
Label: Nuclear Blast

Chrome Division sind zurück. Die norwegischen Rocker schlagen mit Album Nummer vier mächtig turbulent auf. Ähnlich wie schon das Vorgängeralbum „3rd Round Knockout“ geht auch „Infernal Rock Eternal“ den bewährten Weg eingängiger, griffiger Rocksongs ohne zu viel Schnörkel. Geradlinig müssen die Songs sein und Arsch treten müssen sie. So oder so ähnlich dürfte die Vorgabe geklungen haben als es an das Songwriting zum aktuellen Langspieler ging.

So klingen die Songs auch. Eine Komposition nach der anderen kracht aus den Boxen und animiert zum Mitrocken. Manch Titel scheppert recht heftig (das abschließende „Ol“ zum Beispiel) und einige Titel sind schon fast zu sanft geraten („On The Run Again“ ist eine recht schnulzige Angelegenheit geworden). Im Schnitt kann man die Lieder aber alle dem Hard Rock oder dem Heavy Metal zuordnen. Einige Ausflüge werden auch in Richtung Stoner Rock unternommen. Über jeder Note liegt aber eine richtig fette, dreckige Rock`n´Roll-Attitüde. Bestes Vorzeigeelement hierfür ist wohl „Mistress In Madness“. Die Double-Bass-Salven kommen donnernd aus den Schallwandlern und das Gitarrensolo darf man gut und gerne als furios bezeichnen.

Dass das Augenmerk aber eher auf Rock'n'Roll als auf Heavy Metal liegt, zeigt schon der Opener, der nach dem Intro „Good Morning Riot“, welches ein reines Gitarrenstück darstellt, die Platte mit griffigen Solos, melodischem Gesang und einem Mund-Wah Wah aufmacht. Frisch aufgeschüttelt geht es dann auf den Trip durch die insgesamt 12 Songs, die nicht gerade einer Spannungskurve folgen. Während der ersten paar Nummern geht es immer härter zur Sache, aber ab „The Moonshine Years“ bricht die Scheibe leicht ein.

Wieder aufgeschreckt vom oben schon angesprochenen „Mistress in Madness“ geht es in den Endspurt und da geht es noch einmal richtig zur Sache.

Chrome Division halten den Standard, den sie mit „3rd Round Knockout“ gesetzt haben. Einige Stücke auf dem neuen Silberling sind prädestiniert als zukünftige Party-Kracher. „Endless Night“, „(She’s) Hot Tonight“, „Mistress In Madness“ und „Ol“ könnten durchaus den Weg in einige Party-Playlists finden. Wer es nicht zu schwerfällig und eher fröhlich-fett rockend mag, der ist mit „Infernal Rock Eternal“ ganz gut beraten. Die solide gelieferte Handarbeit und der ehrliche Sound entschädigen auch für die nicht stark vertretenen Innovationen. Auf der anderen Seite muss man aber auch sagen, dass hier schon der erfolgreiche Versuch unternommen wurde möglichst viele schlüssige Elemente unterschiedlichen Ursprungs einzubinden. Innovation hin, Innovation her. Die Platte rockt ganz schön und es muss nicht immer die Musik neu erfunden werden um Spaß zu machen. Party machen und abrocken kann man zu „Infernal Rock Eternal“ auf jeden Fall.

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