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Chainsaw: The Journey Into The Heart Of Darkness

Chainsaw wagen eine riskante Mischung aus vielen verschiedenen Einflüssen
Wertung: 7/10
Genre: Power Metal
Spielzeit: 55:42
Release: 18.03.2008
Label: Metal Mind Prod.

Die Polen „Chainsaw“, aus dem mehr oder weniger kleinen Örtchen Bydgoszcz, haben letztes Jahr zu ihrem 10-jährigen Bandbestehen ihre zweite Scheibe „The Journey Into The Heart Of Darkness“ neu auflegen lassen, um sie nun auch in Deutschland vertreiben zu lassen. Bereits seit 2005 kann man die Platte bei „Empire Records“ erstehen und seit 2006 steht dort sogar schon das neue Album „A Sin Act“ in den Regalen.

Doch nun steht in good old Germany zunächst das etwas ältere Werk an:

Für die CD haben sich die fünf Jungs einige Mitstreiter eingeladen, die auf verschiedene Art und Weise Teil haben an der CD – mal werden sie zum Growlen herbeordert, dann wieder, um Keys einzuspielen und noch einiges mehr. All diese verschiedenen Eindrücke ergeben insgesamt eine Mischung aus Modern Heavy Metal, Power Metal und Retro-Thrash.

Mit dem geradezu dramatisch-epischen Streicher-Intro von „Bitter Thoughts“ tritt man die Reise ins Herz der Dunkelheit an: So dunkel kommt der Sound aber gar nicht daher – Power Metal-typische Riffs, gepaart mit hellem Gesang, der jedoch nicht in der Metalcore-Tonlage ist, werden von gelegentlichem Double-Base-Einsatz unterstützt.

Ähnlich klingen die nächsten Songs, wie beispielsweise das in der Muttersprache verfasste „Na Skrzydlach Nocy“, die teils etwas schwerfällig klingen und so etwas Langeweile aufkeimen lassen.

Im weiteren Verlauf des Albums gelingt es der Band allerdings, das Blatt noch einmal zu wenden, das härtere und schnellere „Welcome To Hell“ bildet einen guten Gegensatz zu dem balladesken Stück „The Mourning Song“, die die verschiedenen Stil-Einflüsse und Klangvarationen der Band aufzeigen. Beide Songs eignen sich gut, um sich auf die Stimme des Sängers einzulassen, der hier seine Qualitäten zeigt.

Zum Schluss gibt es noch den Bonus-Track „Niecierpliwy“, der auch eine schöne Gratwanderung zwischen Härte und Melodie wagt.

Fazit: Zusammenfassend kann man sagen, dass hier zwar noch keine Hits vom Himmel gefallen sind, allerdings besonders in der zweiten Hälfte des Albums doch einige Perlen zu finden sind. Chainsaw wagen eine riskante Mischung aus vielen verschiedenen Einflüssen, die nicht immer glücklich enden kann – aber manchmal auch sehr gute Ergebnisse liefert.

Eine Chance sollte man der CD als Power-Metal-Anhänger zumindest geben, auch wenn sie nicht komplett überzeugt!

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