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Celtic Legacy: Guardian Of Eternity

Unterm Strich haben Celtic Legacy hier ein starkes Album veröffentlicht
Wertung: 7/10
Genre: Heavy Metal
Spielzeit: 57:20
Release: 05.03.2008
Label: Lugga Music Prod.

Hossa, die Iren von Celtic Legacy gibt es ja mittlerweile auch schon seit 11 Jahren. 1997 haben sich der Gitarrist Dave Morrissey und Bassist Dave Boyland in Dublin zusammen gefunden und die Band gegründet. Bereits 1998 folgte das selbstbetitelte Debütalbum „Celtic Legacy“, doch sollte es fünf weitere Jahre dauern, bis das Nachfolgealbum herauskommen sollte. So erschien 2003 die Scheibe „Resurrection“, dessen Titel aber nicht so ganz zutreffend war, den 8 Monate später hätte man sich fast aufgelöst! Letztendlich hat man sich aber noch einmal zusammen gerauft und so erscheint nun im Jahre 2008 „Guardian of Eternity“ auf dem Label Lugga Music, welches die Lizenzen vom bandeigenen Label Eternal Legacy Productions erworben hat!

Zwar bezeichnet man den eigenen stil als traditionellen Folk Metal, aber Heavy Metal trifft hier oberflächlich betrachtet doch noch am besten zu. Am meisten schimmern hier Bands wie Iron Maiden, Thin Lizzy, Riot, Saxon und Queensryche durch. Vor allem der Gesang von Frontmann Ciaran Ennis erinnert dabei relativ oft an Geoff Tate, ohne dabei dessen Stimmvolumen und Qualitäten zu erreichen.

Musikalisch schaut dies aber schon ein wenig besser aus. Vor allem die Leadgitarren zeichnen sich hier durch viele herausragende Melodien und zweistimmige Spielereien aus. Hört euch nur mal den coolen Anfang von „Absent Friends“ an. Hier musste ich irgendwie an das Iron Maiden Stück „Transylvania“ denken! Doch auch Helloween zu „Keeper of the seven Keys Pt.2“ lassen ab und an grüßen, wie z.B. bei dem Song „Erinmor“, das mich ein wenig an das Titelstück der Kürbisköpfe erinnert.

Der von der Band erwähnte Folk schimmert nur gelegentlich durch. Bei dem eben genannten „Erinmor“ gibt es zu Beginn eine Tin Whistle. Auch beim Titelstück "Guardian of Eternity" gibt es eine Flöte. Allerdings beschäftigt man sich in den Texten sehr stark mit der irischen Geschichte, wobei ich mir auch sehr gut vorstellen kann, das die Gitarrenarbeit sehr stark von der irischen Folk Musik inspiriert wurde.

Zwar klingen alle Songs sich sehr ähnlich und bieten somit wenig Spannung, aber unterm Strich haben Celtic Legacy mit „Guardian of Eternity“ ein sehr starkes Heavy Metal Album veröffentlicht, das Fans der oben genannten Bands sicherlich gefallen dürfte. In Zukunft würden allerdings ein paar Ecken und Kanten sicherlich förderlich sein und die Musik noch interessanter werden lassen.

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