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Calabrese: The Travelling Vampire Show

Vampir-Punkrock aus Nordamerika
Wertung: 8.5/10
Genre: Punkrock
Spielzeit: 47:40
Release: 18.06.2008
Label: Abstract Sounds

Calabrese sind drei Brüder mit ebendiesem Namen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, die Wüste Arizonas zu rocken… und nicht nur die Wüste Arizonas, denn mit „The Traveling Vampire Show“ erscheint ihr erstes internationales Studioalbum in den Plattenläden dieser Welt.

„The Traveling Vampire Show“ ist ein supercooles Punkrock-Album geworden und jeder, der wieder mosert, weil sie eben nicht den Punkrock neu erfunden haben, der soll in die Ecke gehen und schmollen. Hier treffen ausreichend Akkorde aufeinander, die Stimme variiert von Eigenmarke bis hin zu Glen Danzig-ähnlich.

Als Horrorpunk angekündigt, fehlt der Platte dann aber doch einiges. So wähnt man vielleicht die eingespielten Gruselmovie-Tracks als Horrorpunk-würdig, aber ich denke, ganz so geht`s auch nicht. Dazu müssten die Songs dann doch ein wenig unheimlicher oder zumindest kantiger daher kommen.

„Voices Of The Dead“ ist schon der erste Leckerbissen der Platte. Dieser Song rockt und der Refrain lädt ein zum fröhlichen Mitsingen. Der nächste mitreißende Titel lässt mit „Vampire`s Don`t Exist“ nicht lange auf sich warten. Auch dieser Song besticht durch seine ausgelassene Gitarre und einer Stimme, der man gerne lauscht. Bobby und Jimmy Calabrese haben Stimmen, die zum Verwechseln ähnlich klingen und dennoch recht vielseitig sind.

„Come Alive“ ist dann so ein Song, der stellenweise schon große Ähnlichkeit mit einem Misfits-Song hat... also die Misfits vor 30 Jahren. Erstens der Stimme wegen und dann auch noch wegen der Stimme. Ganz ehrlich, man könnte fast glauben, dass Danzig hier persönlich das Mikro in Händen hatte.

Als nächstes sticht „Saturday Night Of The Living Dead“ wieder hervor. Dieser Song hat besonders viele “ohohoho`s”, ist kurz und knackig und gefällt immens. Natürlich findet man auch den einprägsamen Refrain und die rockige Melodie.

Und so geht das Album eigentlich komplett weiter. Alle Titel rocken wie Arsch, haben coole Refrains und machen Spaß im Gesicht. Nicht mehr, aber vor allem auch nicht weniger. Punkalben sind schließlich nicht gerade bekannt dafür, dass sie hochkomplizierte Kompositionen konzipieren. Das interessiert aber keinen, denn „The Traveling Vampire Show“ bietet erstklassige Unterhaltung.

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