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Cadaverous Condition: Burn Brightly Alone

Definitiv keine leichte Kost
Wertung: 8.5/10
Genre: Death Metal
Spielzeit: 51:20
Release: 30.09.2011
Label: Eigenproduktion

„Burn Brightly Alone“ ist das neue Werk der österreichischen Band Cadaverous Condition – es  handelt sich hierbei sozusageum ein Hybrid aus verschiedenen Stilen. Das Hauptaugenmerk liegt zwar ganz offensichtlich auf dem Death Metal der alten Schule, aber es fließen auch einige andere Genre mit ein, die das Hören zwar abwechslungsreich machen, aber gleichzeitig auch schwer, der Linie der Musiker zu folgen. Das Hören fällt stellenweise etwas schwer und man muss sich wirklich auf „Burn Brightly Alone“ einlassen, um hinter die Fassade zu blicken und der Musik etwas abgewinnen zu können. Wenn dies jedoch geschieht, wenn man Zugang zu den intelligenten und faszinierenden Songs von Cadaverous Condition erlangt, dann findet man sich in einer düsteren und spannenden Welt wieder, aus der man nicht wieder so schnell entfliehen kann. 

„Burn Brightly Alone“ enthält Songs wie den Opener „Ghost“, der schwerfällig aber wuchtig mit viel Death daher kommt, umsogleich in ein Heavy-Metal-Intermezzo zu verfallen, welches das Tempo anzieht. Andere Songs, die hauptsächlich vom Death Metal dominiert sind, sind „Use Your Blood“ oder „Shine Unsee, Then Disappear“. „We Knew They Were Coming“ ist wiederum ganz anders gestrickt: Die erste Hälfte des Tracks ist geprägt von einer ruhigen und romantisch anmutenden Klaviermelodie und den grollenden Growls des Sängers. Bis hierhin klingt das Stück ein wenig doomig. In der zweiten Hälfte setzten erneut die Gitarren und das Schlagzeug in einem sehr schleppenden Rhythmus ein, sodass erneut das Hauptaugenmerk auf den Death gelenkt wird.

Das darauf folgende Lied namens „We Both Go Down Together“ ist noch ruhiger, es wurde mit cleanen Gitarren eingespielt, dazu kommt noch zaghafter Klargesang, der ebenfalls seine Wirkung erzielt. Im harten Kontrast zum Klargesang und den Gitarren steht erneut die raue Stimme vom Growler. In die selbe Kiste wie „ We Both Go Down Together“ lässt sich auch noch „Into My River“ einordnen, nur das dieses gänzlich ohne Drums auskommt. Hier kommt noch ein weiterer Aspekt von Cadaverous Condition zu Tage: Das Lied klingt fast, als hätte es eine gewisse folkige Schlagseite. Sehr interessant und auf jeden Fall hörenswert. 

Cadaverous Condition haben mir „Burn Brightly Alone“ einen sehr faszinierenden Longplayer aufgenommen, der nicht gerade durch Leichtigkeit besticht. Aber dennoch sollten Metalheads, die  seichtes Gesülze satt haben, dem Album Beachtung schenken und sich von den Österreichern verzaubern lassen. Es geht auf eine abenteuerliche und abwechslungsreiche Reise quer durch das Gebiet des Death Metals. Außerdem kriegt man noch doomige sowie folkige Passagen und sogar Black-Metal-Aspekte zu hören. „Burn Brightly Alone“ ist aber defintiv keine leichte Kost, kein Album, das man mal so nebenbei hören kann. Das ist im Prinzip das einzige Manko an diesem Album, nicht jedermann wird Zugang finden und dadurch das Album schnell beiseite schieben. Nichts für die breite Masse also.

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