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C-Fiction: Promo 2007

Ein starker Appetizer
Wertung: 8.5/10
Genre: Metal Core
Spielzeit: 19:26
Release: 30.11.2006
Label: Eigenproduktion

Mit der, nennen wir es mal Promo 2007, liegt nun ein erster vorausschauender Blick auf das wohl demnächst erscheinende Album “Godmode” der Bochumer Formation C-Fiction vor.

Die Band bewegt sich im Thrash Metal und Metalcore Bereich und will neue Wege gehen und weniger die inzwischen schon recht ausgelatschten Pfade betreten.

Der Opener „The Ultimate Helride (edit)“ hämmert jedenfalls schon mal richtig kräftig auf die Glocke. Was auffällt, ist direkt der absolut gelungene und kraftvolle Sound. Metalcoretypisch wird hier mit einiger Aggressivität und Power zu Werke gegangen. Der Song hämmert sich trotz seiner Komplexität schnell in das Gedächtniszentrum und wirkt richtig frisch. Auch wenn ich mir T-Kay`s Vocals noch ein wenig mehr ausrastend geschrien wünschen würde, variiert er seine Stimme gekonnt und bringt viel Farbe in die Musik. Vex`s Gitarren in Kombination mit MF-C`s Bass bilden eine harte Wand, welche genau zur Musik passt.

„New Kind Of Madness“ gerät da etwas ruhiger. Mit seinem fast schon an Linkin Park erinnerndem Chorus im Refrain setzt er auch hier einen weiteren Lichtpunkt. Jawohl, die Band ist definitiv auf dem richtigen Weg. Schön, wie man es schafft, die Power und Aggressivität hier nicht einfach nur plump einzusetzen, sondern stimmig gerade auch in den Widerspruch zu den softeren Backgroundvocals zu bringen.

„Dead Vision“ wird neben den harten Gitarrenattacken zunächst von dem gelungen Keyboardsoundteppich bestimmt, welcher von Marc H.K. kreiert wurde. Leider ist T-Kay`s Stimmbandattacke dann etwas zu sehr im Gesamtsound eingebettet und das erzeugt einen deutlichen Kraftverlust. Eigentlich handelt es sich hier schon fast um einen eingängigen Song, welcher vielleicht auch ein wenig zu sehr auf Massenkompatibilität schielt. Eigentlich genau das, was die Band nicht will. Eventuell sollte man überlegen, ob man den Song speziell bei den Vocals für die endgültige Version auf „Godmode“ noch einmal überarbeitet.

„Pay The Price“ ist natürlich kein Cover des Helix Klassikers, sondern ein eigenständiger Song. Der Song geht richtig ab und sorgt wieder für bessere Stimmung. Nur kurze, etwas ruhigere Momente, die dann allerdings etwas negativ von Keyboardpassagen atmosphärisch gestört werden, sorgen für kurzzeitige Nackenmuskulaturerholung.

Fazit: Mit dem Opener „The Ultimate Hellride (edit)“ hat die Band einen richtigen Hammer abgeliefert. Obwohl der Gesamtsound wirklich gut ist, hätte ich mir manchmal eine etwas andere Betonung gewünscht (Vocals, Keyboard). Die Band hat die große Chance, mit ihrem Debut mehr als nur einen Beachtungserfolg einzuheimsen, wenn die restlichen Stücke mindestens die gleiche Qualität haben. Wenn die Produktion noch nicht komplett abgeschlossen ist, dann kann man auch noch mehr etwas mehr aus einzelnen Stücken rausholen. Ein starker Appetizer, der definitiv Lust auf mehr macht!

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