Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Bullet For My Valentine: Tears Don't Fall

Das Non-Plus-Ultra in der Emocore-Szene
Wertung: 9/10
Genre: Emocore
Spielzeit: 9:18
Release: 23.06.2006
Label: GUN Records Musikproduktions GmbH

Die vier Waliser von Bullet For My Valentine polarisieren wie keine andere Band des Emocore / Screamo - Sektors. Von ihren Fans als Offenbarung aufgenommen, von den Kritikern als Metal für Mädchen abgestempelt. Letzteres ist meiner Meinung nach allerdings völliger Unsinn. Bitte, liebe Kritiker, hört euch die Single “Tears Don’t Fall” und das Debütalbum “The Poison” einmal an. Gut, die cleane Stimme von Matt Tuck wirkt teilweise leicht poppig, aber dies darf kein Kriterium sein, um Bullet For My Valentine einfach so abzustempeln und zu ignorieren. Denn was all ihre Veröffentlichungen aufweisen, sind starke Songs, tolle Metal-Riffs und -Soli, Shouts, Double-Bass-Parts und viele weitere Ingredienzien, die ein gutes Metalalbum ausmachen.

Zu den besten Songs auf “The Posion” gehört mit Sicherheit die neue Single “Tears Don’t Fall” der sympathischen Jungs. Allerdings gehört “Tears Don’t Fall”, ähnlich wie die letzte Single der Band “All These Things I Hate (Revolve Around Me)”, zu den eingängeren, gefühlvolleren und softeren Songs des Debüts.

Die 2 Track-Single enthält, neben einem Album Edit des Songs, auch den “Chris Lord-Alge Radio Mix”, welcher auf der Tracklist als erstes gelistet ist. Die Bezeichnung “Radio Mix” trifft auch vollkommen zu, denn die Shout-Parts wurden vollkommen herausgenommen und durch cleane Vocal-Parts ersetzt. Dennoch ist der Song klasse und vor allem die an Grandiosität nicht zu überbietende Bridge vor dem Refrain (“Would She Hear Me...”) bewirkt bei mir, auch nach dem sicherlich hundertsten Anhören, jedes Mal aufs Neue eine Gänsehaut. Auch der schöne Refrain bleibt bereits beim ersten Mal hängen und zum Ende hin gibt es sogar ein waschechtes Metal-Solo (noch mal der Hinweis an die lieben Kritiker!), welches auch aus der Feder von Metal-Ikonen wie Metallica oder Iron Maiden stammen könnte.

Trotzdem gefällt mir der “Album Edit” noch um einiges besser. Dies liegt daran, dass die druckvollen Shouts dem Song eine größere Intensität verleihen und dieser so einfach mehr Spaß macht. Sonst unterscheiden sich beide Versionen des Songs eigentlich nicht voneinander, was mir leider etwas zu wenig ist. Aber aufatmen, die Single erscheint ebenfalls in einer erweiterten Version, inklusive anderem Artwork, dem Video zum Song, Livemitschnitten und einem gelungenen Cover des Metallica Hits “Welcome Home (Sanitarium)”.

Fazit: “Tears Don’t Fall” ist ein grandioser Song, allerdings empfehle ich euch die 6-Track Single zu kaufen, da sie einem fürs Geld weit aus mehr bietet, denn der “Radio Mix”, welcher auf dieser nicht enthalten ist, kann nicht ganz mit der ursprünglichen Version des Songs mithalten und wird auch für Fans der Band nicht wirklich essentiell sein. Dennoch sind Bullet For My Valentine, neben den 36 Crazyfists, das Non-Plus-Ultra in der Emocore-Szene.

comments powered by Disqus

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging

Trotz eher kurzem Set des Headliners ein schöner Konzertabend

Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann