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Bullet For My Valentine: Scream Aim Fire

Bullet For My Valentine wie immer souverän!
Wertung: 9/10
Genre: Metal
Spielzeit: 0:0
Release: 25.01.2008
Label: GUN Records Musikproduktions GmbH

Es hat gut zweieinhalb Jahre gedauert, bis Bullet For My Valentine endlich ihr zweites Studioalbum im Kasten hatten. „Scream Aim Fire“ wurde dieser Tage veröffentlicht und es ist nicht übertrieben zu sagen, dass es einem die Schuhe auszieht.

Bullet For My Valentine sind eine der Bands, die man schwer in eine Schublade stecken kann, denn auch das neue Album ist so abwechslungsreich, dass es ein wahrer Genuss ist. Na gut, ich muss zugeben, dass die erste Runde gewöhnungsbedürftig war, da Sänger Matthew „Matt“ Tuck häufig die klare Stimme auffährt, aber wenn man die Lauscher mal richtig aufmacht, entdeckt man sehr grandiose Parts.

Die Jungs aus Wales, in Fan-Kreisen liebevoll Bullet genannt, haben es geschafft, auf „Scream Aim Fire“ sowohl harte Songs als auch recht softe Sachen und sogar eine Ballade unterzubringen, ohne dabei zu weich zu wirken, denn selbst ein langsamer Titel wie „Say Goodbye“ hat im Mittelteil fette Growls von Basser Jay und einen packenden Sound.

„Last To Know“ ist dann wieder im Hardcore Bereich angesiedelt, fette Shouts von Jay, gemixt mit den cleanen Vocals von Matt – der Oberhammer. Dieses Teil geht so krass nach vorne, dass man am liebsten sofort in irgendeinen Moshpit springen möchte und Schwierigkeiten hat, die Perücke ruhig zu halten. Dieser Titel ist übrigens mein absoluter Favorit der Platte.

Los geht die Platte allerdings recht traditionell. Sowohl der Titelsong „Scream Aim Fire“ als auch „Eye Of The Storm“ erinnern sehr an alte Metallica. Der trashige Sound mit einprägsamem Refrain, schnellen Drums und fetten Riffs sind ein sehr gelungener Einstieg in die Platte.

Ein wenig daneben sind meiner Meinung nach „Hearts Burst Into Fire“ und „Deliver Us From Evil“ geworden. Das erinnert mich dann doch zu sehr an alte 80er Jahre Hardrock-Songs. Hier hätten ein paar druckvolle und heftigere Passagen einiges rausreißen können, obwohl bei letztgenanntem Song wenigstens noch interessante Drum-Parts eingebaut wurden.

Glücklicherweise geht gleich der nächste Titel „Waking The Demon“ wieder in eine ganz andere Richtung – hier auch wieder die Abwechslung der Grunz- und der sauberen Stimme. Das Tempo variiert von höllisch schnell bis langsam und bedächtig. Großartige Nummer!

„Take It Out On Me“ beginnt auch wieder sehr trashig, ist eine schnelle Gitarrennummer mit eingestreuten Shouts von Jay. Dieser Song geht definitiv ins Ohr und da erstmal nicht wieder raus.

Fazit: “Scream Aim Fire“ ist ein großartiges Album geworden. Wer verärgert darüber ist, dass Bullet nicht ein zweites „The Poison“ aufgenommen haben, sollen heulen gehen. Diese Platte klingt frisch, energiegeladen und man entdeckt immer wieder neue Dinge, die einem von Mal zu Mal besser gefallen. Auf der nächsten Platte würde ich mir noch mehr von Jay wünschen, denn der scheint sich zu einem tollen Shouter zu entwickeln.

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