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Bug GIRL: Blood, Sweat & Beers

Das australische Geschwisterduo ist zurück
Wertung: 7.5/10
Genre: Rock'n'Roll
Spielzeit: 19:05
Release: 21.08.2009
Label: Impedance Records

Bug GIRL sind zurück. Nach ihrer langen Tour durch Europa und Australien bringen die Geschwister Amber und Clinno nun eine kleine EP auf den Markt, bevor es erneut in Europa auf Tour geht. „Blood, Sweat & Beers“ soll das Warten auf den nächsten Longplayer etwas verkürzen.

Bug GIRL sind ihrem Stil seit dem Vorgängeralbum „Rock’n’Roll Hell“ treu geblieben. Sie beehren die Hörer mit Rock’n’Roll der alten Schule, gemischt mit etwas Hard Rock, Punk und ein paar Blues-Elementen. Entsprechend rotzig frech rockend geht es hier auch zur Sache. Während der Titeltrack noch stark in Richtung Hard Rock tendiert, besinnt sich das Geschwisterpaar in den folgenden Songs auf seinen alten Sound. So stehen „Motor City Lover“ und „Fire Highway“ klar im Zeichen der 70er.

Durch den sehr natürlichen Klang der Drums und die vielen Gitarren-Riffs fällt es kaum auf, dass auf dem Album der Bass komplett fehlt. Dies kompensieren Bug GIRL jedoch sehr gut durch viel Power, Groove, sowie druckvolle und treibende Gitarren- und Drum-Arbeit. Der Sound ist auf „Blood, Sweat & Beers“ um einiges voller geraten als auf „Rock’n’Roll Hell“. War man dort im instrumentalen Bereich doch sehr spartanisch.

Allein der Gesang ist und bleibt gewöhnungsbedürftig. Möchte man diesen kategorisieren, so passt Ambers Stimme perfekt in die Schublade Rockröhre. Durch die rauen und rotzigen frechen Vocals wird dem Ganzen noch eine dreckige, leicht punkige Note verliehen.

Jedoch hat diese EP ein Problem, das klar an der geringen Songauswahl liegt: Die Tracks sind sich klanglich recht ähnlich. Man muss genau und aufmerksam hinhören um größere Unterschiede herauszuhören. So ist „Bad Blood“ eher ein Midtempo-Rocker, während „V8 Motor“ etwas gedämpft ist und „Motor City Lover“ sehr rhythmisch daherkommt. Ein wenig mehr Eingängigkeit hätte hier wohl ein kleines Wunder vollbracht. So bleiben die Stücke leider nicht allzu lange im Ohr und wirken, wie „Motor City Lover“ stellenweise etwas sperrig.

Produktionstechnisch ist alles im grünen Bereich. Dies ist jedoch nicht verwunderlich, hat man sich doch Mark Opitz mit ins Boot geholt, der schon Alben für Rose Tatoo und AC/DC aufgenommen hat.

Fazit: Bug GIRL bleiben ihrem Stil treu und liefern mit „Blood, Sweat & Beers“ eine klasse EP ab. Einzelnen Titeln fehlt, wie schon beim Vorgänger noch etwas Individualität und Kreativität. Positiv sind die Verbesserungen im klanglichen Bereich, auch wenn der Sound des Duos stets noch sehr gewöhnungsbedürftig ist. Amber und Clinno können ihre Spielfreude, welche sie auf ihren Konzerten stets beweisen gut umsetzten und zaubern damit eine ganz eigene Atmosphäre auf ihr Album. Eine klare Steigerung zum Vorgänger, jedoch ist noch Entwicklungspotential vorhanden. 

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