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Brillig: The Plagiarist

Sehr gelungener Appetithappen
Wertung: 8.5/10
Genre: Wave / Darkwave
Spielzeit: 14:34
Release: 16.03.2007
Label: Black Rain

Verschrobener Bandname, verschrobene Musik – gute Frage? Die Australier Brillig (das Wort entstammt dem Buch „Alice im Wunderland“) sind ein Trio, das konsequent seinen eigenen Weg in Sachen Wave (= Darkwave) geht. Hierzulande sind sie noch so gut wie unbekannt, aber das könnte sich dank des neuen Labels Black Rain bald ändern.

In Australien (und eventuell darüber hinaus?) hat man bereits die CD’s „Untangled (2000), „Pterodactyls (2003)“, die Akustik-EP „Finders Keepers, Losers Weepers (2004)“ und drei weitere Singles/EP’s veröffentlicht..

Die Lewis Caroll - Fans musizieren in der klassischen Achtziger – Besetzung (soll heißen Drei plus Dr. Avalanche) – Matt Swayne (Gitarre, Gesang, Drum Computer), Elizabeth Reid (Keyboards, Gesang, Bratsche) und Denni Meredith (Bass).

„The Plagiarist“ ist der Vorbote zum Album „Mirror On The Wall“, das im Mai 2007 erscheinen soll (auch über Black Rain). Es gibt vier Titel zu hören sowie ein Video zu sehen.

Truth or Dare (Radio edit) – CD “Mirror On The Wall“ – Ein klassischer Wavesong, geprägt von Melancholie und dem Wechselgesang zwischen Matt und Elizabeth. Abgerundet wird alles von einem genialen Schmuse-Pop-Refrain.

The Plagiarist – CD “Mirror On The Wall” – Akustischer, leicht folk-lastiger Titel mit einer unverkennbaren Cinema Strange – Note. Banjo-ähnliche Klänge sowie ein leichter Hall/ Echoeffekt auf der Gitarre machen das Ganze noch interessanter.

Nihilist – CD “Pterodactyls” – Leicht theatralisch angelegter typischer Früh-Achtziger-Wave, der von wehmütig – klagendem Gesang geprägt wird. Dazu gibt es Post – Punk – Schrammel – Gitarren unterlegt von Dr. Drumcomputer.

Escher – CD “Pterodactyls” – Glänzt zu Beginn mit eher Neoprog – typischen Synthieklängen, um sich dann sanft dahin schwebend den Cocteau Twins zu nähern.

Followed (Acoustic) – Video – EP “Finders Keepers, Losers Weepers” – Der von akustischer Gitarre, Bass und Viola getragene Song beginnt mit den Klängen einer Spieluhr. Das „Filmchen“ wechselt zwischen der spielenden Band und nächtlichen Jahrmarktbildern. Alles wirkt ein wenig surreal und abgedreht, trotzdem – Musik und Film passen hervorragend zusammen.

Fazit: Sehr gelungener Appetithappen auf eine hoffentlich ähnlich spannende CD. Musik für Aufgeschlossene und Neugierige sowie alle, die es werden wollen.

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