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Breathing Dust: Marching With Empty Faces

Nicht schlecht, aber zu typisch
Wertung: 6.5/10
Genre: Metalcore
Spielzeit: 20:49
Release: 27.03.2009
Label: Eigenproduktion

Breathing Dust sind den Weg gegangen, den schon viele Band beschritten haben. Sie begannen unter dem Namen The Wailing Amps als Coverband, hatten diverse Besetzungswechsel und haben nun hauptsächlich eigenes Material am Start. Man hat sich dem Metalcore verschrieben und sorgt seitdem für Bewegung im Publikum. Nun liegt ihre erste professionell aufgenommene Demo mit dem Namen „Marchhing With Empty Faces“ vor.

Der Vierer spielt recht typischen Metalcore mit all den Zutaten, die diese Musikrichtung beinhaltet: Kräftige Gitarren und harsche Vocals, die aber auch teilweise fast schon ein wenig in die Death Metal-Ecke abdriften. Natürlich dürfen dann aber auch die cleanen Gesangslinien nicht fehlen, ebenso wie das absolut kraftvolle Drumming von Patrick.

Der Opener „Blood In Your Tears“ beginnt recht zügig, bevor man in die üblichen abgehackten Metalcoreparts übergeht. Der Schädel zuckt zeitweise gut mit und somit dürfte das Ziel erreicht sein.
Nach ebenfalls schnellen Beginn ändert „Army Of Hypocrites“ dann seine Richtung allmählich in die oben beschriebene Metalcore-Schiene. 
Im Prinzip ist damit auch der restliche Anteil der Songs abgearbeitet, denn wirkliche Überraschungen gibt es auch im weiteren Verlauf nicht.

Fre´s Vocals wissen hauptsächlich nur in den aggressiven Parts wirklich mitzureißen. Neben den exzellenten Drums in Verbindung mit Lukas´ Bass sorgt natürlich auch die Gitarre von Tobias für die entscheidende Aufmerksamkeit. Das Ganze kommt in einem sehr guten und vor allem für die Musikrichtung wichtigen druckvollen Sound daher.

Fazit: Eine gelungene Demo, welche durch den guten Sound gehörig gepusht wird, aber alles in allem eher typischen Metalcore abliefert. Talent ist definitiv vorhanden, aber Breathing Dust müssen damit leben, dass sie relativ spät begonnen haben, ihrem Musikstil zu frönen und dieser inzwischen von der Popularität deutlich abflacht. Zu schnell haben sich zu viele bestenfalls mittelmäßige Combos auf diesen Trend eingeschossen. Und da hilft es nicht wirklich weiter, dass Breathing Dust eigentlich besser als ein Großteil der Szene ist. Man kann nur hoffen, dass die Band genug Atem hat, sich über Jahre und viele Liveshows einen festen Fanstamm zu erarbeiten.

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