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Breakdust: Multilated Earth

Kein Dauerbrenner
Wertung: 5.5/10
Genre: Thrash Metal
Spielzeit: 48:43
Release: 18.12.2007
Label: 666 Production

Die Franzosen Breakdust veröffentlichen mit „Mutilated Earth“ ihren ersten Longplayer. Eine fiese Thrash Metal Mixtur ist dabei entstanden. Hören wir mal, wie es den Ohren mundet.

Der Titeltrack beginnt langsam mit akustischen Gitarren und Regen, bevor dann kräftig losgerifft wird. Man bewegt sich im schnelleren Midtempo, die Vocals kommen schön hasserfüllt und mit der nötigen Dominanz daher. Das Schlagzeug sorgt für den nötigen Antrieb. Nicht schlecht.

„Cruel Destiny“ bewegt sich im gleichen Schema und derselben Geschwindigkeit. Die Drums treten gut ins Gesäß, aber irgendwie fehlt mir so ein bisschen das Besondere. Zu unspektakulär ist das Ganze geraten, zu austauschbar. Der Wiedererkennungswert ist einfach zu gering, da hilft auch ein guter, druckvoller Sound nichts. Gefällig nickt der Kopf mit, aber wenn der Song vorbei ist, fehlt einem trotzdem nichts.

„Whom To Believe“ beginnt schön mit jaulender Gitarre und man merkt, wie sich die Spannung aufbaut. Das schöne, leicht stakkatohafte Agieren der Gitarren und die gelungene Beckenbearbeitung von Olive an den Drums sorgt für erste richtig positive Gefühle. Leider wird das dann aber auch wieder recht schnell unspektakulär niedergeknüppelt.

So rauschen dann auch „More & More“ trotz einiger sehr schönen Breaks, welche schon fast ein ganz klein wenig Prog Charakter mit einfließen lassen, sowie „Growth Of Intolerance“ einfach nur an mir vorbei. Wo ist denn mal der Refrain, den man mitgröhlen muss, wo man gar nicht anders kann?

„Eye Of Cyclone“ weiß auch nichts an der verfahrenen Situation zu ändern. Die Gitarren sind schön druckvoll, aber das war es auch schon. Alle bedienen ihre Instrumente einwandfrei, nur will sich mir die Seele der Musik von Breakdust nicht offenbaren.

„The Malignant“ beginnt mit bedrohlicher Bassdrumaction, bevor man wieder in Allerweltsriffs verfällt. Irgendwo huschen auch immer wiedermal Bands wie Metallica oder auch Sepultura in einzelnen Sekunden vorbei.

„Bitter Prayer“ beginnt recht ruhig, bevor die für Breakdust übliche Metalleier angeworfen wird. Wie geschrieben nicht schlecht, aber irgendwie ein wenig langweilig. Es klingt wie erzwungen gezockt und nicht wie befreit aufgespielt. Zumindest fehlt hier der recht einsilbige Gesang, da es sich um ein Instrumental handelt.

Den Abschluss bildet dann „Vision Of A Life“. Ein Riff jagt das andere, aber es würde auch niemanden auffallen, wenn man die Gitarrenparts gegen die in anderen Stücken der Band austauschen würde. Nee, das überzeugt mich nicht wirklich.

Fazit: Ich würde mal von sowas wie einer Hassliebe sprechen. An sich ist die Mucke schon gut, aber auf der anderen Seite zu austauschbar. Wenn die Platte einmal aus dem Player ist, dann kommt sie auch nicht so schnell wieder hinein, und das ist das große Problem. Das Album wird trotz Tempowechsel und unterschiedlicher Melodien und kleinen überraschenden Details nicht wirklich zum Dauerbrenner. Zuviele Bands mit deutlich höherem Wiedererkennungsfaktor sind hier schon am Markt.

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