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Breach The Shadow: An Endless Journey

Jung und entschlossen
Wertung: 6.5/10
Genre: Metalcore
Spielzeit: 18:54
Release: 03.11.2009
Label: Eigenproduktion

Breach The Shadow sind eine junge Band aus Deutschland und noch ganz frisch in der Musikszene. Seit der Gründung 2008 haben sie bereits kleine Erfolge gefeiert und bringen nun ihre zweite EP mit dem Titel „An Endless Journey“ heraus. Die mit ihren vier Liedern kurz ausgefallene Mini-CD überrascht mit unerwartet professionellem Klang: Die Musik macht einen sehr stimmigen Eindruck und beweist einen guten Fluss.

Herzstück der Musik und auch der Band ist Sänger Nils Kräuter. Sein Gesang wechselt immer wieder von rauen Tönen zu cleanen Vocals und macht die Lieder dadurch erst interessant. Es muss jedoch dazu gesagt werden, dass an den melodischen Vocals noch gefeilt werden sollte, da sie etwas einfach und ab und an gezwungen klingen. Was diese an Schwächen aufweisen, machen die rauen Gesangeinlagen aber wiederum wett, denn diese zeigen sich kraftvoll und entschlossen. Zudem sind die Backing Vocals gut eingesetzt, so dass der Leadsänger zusätzlich unterstützt wird und sie dem Gesang noch mehr Gewicht verleihen.

Einzig wirklich unpassende Stelle stellt das „Hey“-Geschrei in „Breach The Shadow“ dar, das durch seinen urtümlichen und dunklen Sound aus dem restlichen Konzept fällt und einfach nicht zum Stil der Band passt.

Mit den Texten ist das so eine Sache: Wer keinen Wert darauf legt, wird hier keine Probleme haben (aber für was gilt das nicht?). Aus der Sicht eines interessierten und besonders eines versierten Hörers ist die EP diesbezüglich allerdings eine herbe Enttäuschung: Die Texte sind platt, wiederholen sich in einem Lied viel zu häufig und sind bei näherer Betrachtung absolut inhaltslos. Die wiederholten Parolen sind zwar griffig und laden zum Mitsingen ein, bestehen aber aus reiner Pseudo-Intellektualität.

Die Musik an sich ist sehr dynamisch und eingängig. In „Breach The Shadow“ holen die Band Mitte des Songs noch einmal richtig aus und mobilisiert einen mitreißenden Sound. Leider gelingt ihnen dies nicht allzu oft, so dass es den Liedern die meiste Zeit an dem gewissen eindeutigen Nachdruck fehlt. Die bei den Texten angesprochenen Wiederholungen zeigen sich leider auch in den Melodien und ziehen die Lieder unnötig in die Länge.

Die Gitarren sind sehr verspielt und geben dem Ganzen eine sehr leichtfüßige Note. In „The Strong Survive“ wird dies noch mal besonders deutlich, indem sich die Gitarre nach einem schnellen melodischen Solo übergangslos wieder mit der Leadstimme verbindet. Eine dunkle Untermalung bilden dazu Schlagzeug und Bass, ohne welche die Musik schnell in einen zu leichtfertigen Klang abrutschen würde.

Auch wenn die Jungs recht gute Arbeit leisten, muss man sagen, dass sie leider wie viele andere Bands klingen, die gerade im jungen Metalcore-Bereich umhergeistern. Bullet For My Valentine ist dabei nur eine dieser Bands, zu denen man beim Hören sofort Parallelen zieht. Im Großen und Ganzen zeigen „Breach The Shadow“, dass bei ihnen das Bandgefühl stimmt und sie für ihre Musik gute Grundlagen parat haben. An einigen Stellen kann man aber noch mehr herausholen und sich weiterentwickeln. Besonders ein Hauch von mehr Individualität wäre wünschenswert. Nachdem wie die Band aber auf der EP rüberkommt, dürfte eine Weiterentwicklung durchaus machbar sein.

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