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Brain Damage: Born To Lose... Live To Win!

Eine solide Bronzemedaille
Wertung: 7/10
Genre: Power Metal/ Speed Metal
Spielzeit: 39:20
Release: 25.01.2014
Label: Eigenproduktion

Mit der verzwickten Vorgeschichte der Band Brain Damage fangen wir jetzt einfach gar nicht an. Nur soviel: Sänger und Gitarrist Micky Wehner war zu Gründungszeiten auch bei Vendetta aktiv. Ebenso verhält es sich bei Daxx. Dieser war auch vorab schon Sänger und Gitarrist bei eben angeschnittener Band. Die beiden Musiker haben sich zusammengefunden und das Projekt Brain Damage ins Leben gerufen. Allerdings will Daxx nicht live spielen und unterstützt die Band nur mehr aus dem Background. Die Platte haben anscheinend die vier Musiker eingespielt, die auch live zusammen unterwegs sind. Zumindest lässt der Promozettel diese Vermutung zu. Das war jetzt die extrem gekürzte Fassung.

Mehr ist aber auch gar nicht nötig, denn es geht ja um die Musik und nicht ums Personalkarussell. Besonders lang ist die Platte ja nicht geworden. Gerade acht Lieder umfasst das Werk und davon ist eines noch ein Instrumentalstück. Die Gesamtspielzeit beläuft sich auf knapp vierzig Minuten. Es gibt EPs, die da schon sehr nahe ran kommen. Trotzdem gibt es keinen Grund, die Scheibe vorschnell abzulehnen. Denn, hat man das Teil erst mal auf der Rotiervorrichtung, dann kann man schon schnell von den Klängen verzückt sein, die der flinke Laserstrahl von der Scheibe abtastet. Brain Damage spielen flotten Power Metal, der auch gerne mal bis in den Speed Metal ausarten kann. Da darf man sich nicht vom Opener „Anarchy“ täuschen lassen. Hier geht es zwar auch schon schnell zur Sache, aber im Schnitt ist der Song noch nicht unbedingt einer der schnellsten. Dafür ist er ganz schön politikkritisch, was durchaus seinen Reiz hat. Nachdem der Ruf nach Anarchie wieder verhallt ist fahren Brain Damage das erste richtig fette Brett auf. „Terrorizer“ ist wie eine Ode an den Riffgott persönlich. Getragen von geilen Riffs und fetten Gitarrenläufen schwimmt man als Zuhörer von einem Aufhorcher zum nächsten. Der Titel bietet wirklich viel Potenzial und schafft es somit verdient unter die Top drei des Albums.

Ein bisschen ein Aufreger ist die Nummer „Arachnophobia“. Nicht etwa, weil die Nummer schlecht oder uninteressant wäre, aber weil es den Anschein hat, dass das Stück in allererstem Sinn vor allem deswegen auf dem Silberling gelandet ist, dass man die Scheibe nicht wirklich als EP hätte deklarieren müssen. Mit einer Spielzeit von über sieben Minuten ist der Song dann auch noch der längste auf dem silbernen Scheibchen.

Fast schon progressiv wird es dann noch mit „Revenge“. Der Song gibt der Scheibe einen schönen Kontrast und beleuchtet noch eine andere Facette von Brain Damage. Insgesamt liefern die vier Recken ein solides Werk ab. Einige Sachen sind durchaus ausbaufähig, aber handwerklich darf man nicht meckern. Wenn es dann das nächste Mal ein richtiger Longplayer wird, dann ist auch schon fast alles gut.

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