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Blood God Vs. Debauchery: Demons Of Rock'n'Roll

Wer zu Hard Rock oder Death Metal feiern will, ist hier richtig
Wertung: 8/10
Genre: Hard Rock, Death Metal, Rock'n'Roll
Spielzeit: 74:57
Release: 05.08.2022
Label: Massacre Records

Der Stuttgarter Tausendsassa Thomas Gurrath hat ja scheinbar ganz gerne mehrere Eisen gleichzeitig im Feuer und hat zwischenzeitlich mit Debauchery, Blood God und Balgeroth drei Bands am Start, deren Stories sich irgendwo im blutrünstigen Fantasy-Bereich kreuzen. Beim derzeit aktuellsten Output „Demons Of Rock‘n‘Roll“ haben Balgeroth mal Urlaub gemacht und so balgen sich nun nur die beiden anderen Combos um die zehn Tracks – ordentlich sortiert auf einer Doppel-CD, wobei aber die jeweilige Platte zumindest als Vinyl auch alleine zu erstehen ist.

Die letzte Veröffentlichung „Monster Metal“ ist ja nun noch nicht so wahnsinnig lange her und beehrte uns im Frühjahr 2021, „Demons Of Rock‘n‘Roll“ ist nun schon seit Anfang August für Fans zugänglich und derzeit befindet sich der Monstertrupp außerdem auf großer Deutschlandtour – das Heimspiel wird im schwäbischen Kirchheim/Teck stattfinden, die Schreiberin dieser Zeilen freut sich schon mal auf den 2. Oktober. Ist ja nun auch nicht mehr lange hin.

Dass beide Bands keine wahnsinnig breite musikalische Spanne abdecken, sollte ja bekannt sein, Experimente kann man mit der Lupe suchen, dafür findet man jede Menge Stoff für AC/DC-Fans (Platte Nummer eins) und wunderbar derbe Growls (Platte Nummer zwo). Tatsächlich gilt aber auch hier Ähnliches wie bei „Monster Metal“: Ein bisschen differenzierter hätten die beiden unterschiedlichen Songvarianten denn schon sein dürfen.

Überraschenderweise machen zumindest die Blood-God-Opener etwas mehr Laune als die Debauchery-Versionen: Allein „Going To Hell“ funktioniert in der hardrockigen Version einfach besser, kommt deutlich flotter und frischer daher und lässt so auch gleich die Füße zucken. Dafür können gerade groovige Tracks wie „Bombshell“ oder das mit einer Southern Rock-Gitarre angefixte „Raze Hell“ in der todesmetallischen Ausführung deutlich mehr Boden gut machen. Bei „The Devil Will Burn In Hell“ könnte der Fronter gut als Brian Johnson-Double herhalten, der gequetschte Gesang funktioniert zumindest einwandfrei. In jedem Fall bildet dann das super groovige, fast ein bisschen psychedelisch anmutende „Children Of The Flame“ einen super Abschluss.

Ansonsten sollten beide Versionen jeweils genug Spaß machen, um sich als Hard Rock- oder Todesmetall-Anhänger wohl zu fühlen und in Partystimmung zu kommen. Schade, dass Debauchery nahezu nur den Gesang abgeändert haben, wobei die Instrumentalpassagen nahezu gleich geblieben sind – cooler wäre es gewesen, eigene kleine Coverversionen der Blood God-Tracks zu entwickeln. Trotzdem gilt: Spaß hat man bei Blood God Vs. Debauchery, ob man will oder nicht. Live wird da sicherlich noch mal eine Schippe draufgelegt.

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