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Blood God: No Brain, But Balls

Alice Schwarzer wird ihre Freude an der Scheibe haben
Wertung: 7.5/10
Genre: Hard Rock
Spielzeit: 46:44
Release: 21.09.2012
Label: Blood God Records

Die Band Big Ball ist passé und wie der Phönix aus der Asche erscheint das neue Projekt Blood God von Debauchery-Frontmann Thomas Gurrath. Das erste Album unter dem neuen Namen ist nun auch da und es hat den bezeichnenden Namen „No Brain, But Balls“ erhalten.

Auf der Scheibe gibt es, wie zuvor bei Big Ball auch schon, recht griffigen Hard Rock, der leichte Tendenzen zu den neueren AC/DC aufweist. Der Schwerpunkt der Musik liegt bei mächtig rockenden Passagen, die sich auch gerne durch das ganze Lied ziehen dürfen. Von den früheren Big Ball unterscheidet sich das neue Projekt eigentlich gar nicht. Das war auch gar nicht beabsichtigt.

Eingängige, um nicht zu sagen einfache Melodie- und Songkonstruktionen zählen neben den meist sehr sexuell orientierten Texten zu den markantesten Merkmalen von Blood God. In den Lyrics kommen die Mädels recht schlecht weg. Man muss schon über relativ viel Humor verfügen, um Texte wie „Blowjob Barbie“ amüsant zu finden. Allerdings haben sich auch ein paar Zeilen eingeschlichen, die wohl vielen Männern ein inneres Lächeln zaubern werden. Paradebeispiel: „Psycho Pussy“.

Im Gegensatz zum Hauptprojekt Debauchery von Thomas Gurrath versteht man bei Blood God zumindest in der Originalversion (dazu später mehr) der Lieder die Texte sehr gut. Manchmal muss man schmunzeln und andere Male fragt man sich, wie alt wohl der Textautor sein möge.

Als Partybeschallung ist die Platte trotzdem (oder gerade deswegen) bestens geeignet. Die Songs rocken und der Sound ist gute Oberklasse. Die Gitarren klingen nicht zu verzerrt und die Drums drücken schön, ohne dabei zu dominant zu werden. Die Gesangsstimme muss man mögen. Wer aber mit AC/DC klarkommt, der dürfte hier auch keine Probleme bekommen.

Das Album beinhaltet zwei CDs. Wie oben bereits angedeutet gibt es eine Originalversion mit Gesang in Richtung AC/DC. Dazu wurde eine Scheibe mit ins Album gepackt, die die Lyrics im Debauchery-Style enthalten. Damit sollen wohl hauptsächlich die Debauchery-Fans angesprochen werden. Kurz gesagt: Das Experiment funktioniert recht gut. Auf der Zugabeplatte wirken die Texte auch nicht mehr so flach, weil man sie ganz simpel fast nicht mehr versteht. Die Death-Metal-Growls passen auch sehr fein zum Hard Rock der Instrumentenfraktion. Einige Blood God-Songs könnten somit auch leicht Einzug in eine Debauchery-Show finden.

Fazit: Als Partyrocker ist die Platte sehr zu empfehlen, der Getränkeumsatz wird dadurch mit Sicherheit gesteigert. Zum aufmerksamen Hören im heimischen Wohnzimmer ist der Silberling nur sehr bedingt geeignet. Die Bedingung ist eine Kiste Bier in der Nähe des Hörers. Die Debauchery-Style-CD erhöht die Wertung um 0,5 Punkte.

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