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Black Light Discipline: Empire

Interessante Mischung aus Gothic, Metal und Industrial, gepaart mit finnischer Melancholie
Wertung: 7.5/10
Genre: Gothic, Industrial, Metal
Spielzeit: 46:21
Release: 04.02.2011
Label: Danse Macabre

Aus dem Land der eintausend Seen kommt eine Band, die Düsteres im Gepäck hat. Black Light Discipline sind Toni Valha (Vocals), Janne Kankkunen (Synthesizer und Programming), Joonas Pulkkinen (Gitarre), Iiro Saarinen (Bass) und Veikka Jokela (Schlagzeug) und mit „Empire“ bringen die Fünf nun endlich ihr schon 2008 in Finnland veröffentlichtes Album auf den deutschen Markt. Black Light Discipline wurden schon 2005 gegründet und stehen für Industrial Metal, sie mischen elektronische Synthpoplines mit harten Gitarrenriffs und transportieren die dunklen Seiten Finnlands in das Ohr des Hörers.

„Empire“ enthält elf Songs, die alle in englischer Sprache geschrieben wurden. Mit „For All Your Heavy-Hearted“ beginnen die Finnen. Sie preschen derart los, dass kein Überlegen zugelassen wird, ob hier reine Melancholie vorgebracht werden soll. Ganz und gar nicht, hier steckt viel Power drin und die Gitarren stecken ein hohes Tempo ab. Toni fordert auf, nachzudenken, sich nicht niederdrücken zu lassen und stellt die uns so bekannte Frage, ob es schon so weit gekommen ist, dass wir verloren sind und wie es dazu gekommen ist. Ja, düster ist die Melodie, düster auch der Text und Tonis dunkle Stimme setzt noch einen drauf. Ein sehr guter Einstieg in ein Album.

Diszipliniert geht es genau so weiter, auch „Tides“ ist ein schneller, tanzbarer Song in dem Tonis Stimme wundervoll auffällt. Stehen am Anfang noch die Synthesizer im Vordergrund, werden diese schnell von Schlagzeug, Gitarre und Bass verdrängt. Gut arrangiert.

„Out Of This Place“ ist der erste Song, der mehr elektronische Facetten hat, wo Synthesizer, Keyboard auch im Vordergrund stehen, auch werden zum Teil die Stimmen elektronisch verzerrt. Dann, inmitten des Songs, in dem es um Fundamentalismus und falsche Kriege geht, werden die Verzerrer auf null runter geregelt und Tonis Stimme ist wieder klar zu hören. Es ist wie die Auflösung des Chaos zu Beginn des Songs, es geht nicht um Glauben, es geht um Macht in den Kämpfen, die wir dann abends in den Nachrichten verfolgen können.

Bei „Hey Boy I Know You“ widmen sich Black Light Discipline wieder mehr dem Einfluss des Metals und die elektronischen Einheiten werden auf eine Minimum zurück geschraubt. Und im Gegenzug gibt es mit „Confession Equals Salvation“ wieder einen Song mit vielen Synthpop und Gothic-Einflüssen. Es ist das, was Black Light Discipline etwas zerrissen dastehen lässt; innerhalb eines Songs bleiben sie einer Linie treu und doch kann der Hörer nicht wissen, was ihn im nächsten Song erwartet.
Black Light Discipline bringen Abwechslung nach Deutschland, ihre Art und Weise elektronische Facetten mit Gitarre, Bass und Schlagzeug zu mischen ist nicht neu, da gab es schon andere Bands. Dennoch sind die aufrüttelnden Texte, Tonis Stimme und der Mut, in einem Song alles unterzubringen, das, was den Hörer anspricht.

Ihre Texte sind politisch, ihre Texte rütteln auf und weisen auf die Veränderung der Gesellschaft hin, so wie in „Same Story, Different People“. Diese Veränderung, diese innere Zerrissenheit der Menschen heute wird von Black Light Discipline nach außen transportiert. Alles in allem ein solides Album mit vielen guten Songs. Und auch wenn kein Überflieger dabei ist, macht das Album Spaß und nun heißt es für Black Light Discipline rauskommen und live überzeugen.

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