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Black Heaven: Negativ

Ein philosophisches Album, dessen Ziel es ist, möglichst viele negative Blickwinkel der Welt zu beschreiben
Wertung: 7/10
Genre: Electronic Gothic Rock
Spielzeit: 68:35
Release: 26.09.2008
Label: Soulfood Music Distribution GmbH

Selten habe ich einen so fleißigen Musiker wie Martin Schindler erlebt – jahrelang gab es beinahe jedes Jahr ein Album seiner Ex-Hauptband Mantus und natürlich seines Nebenprojektes Black Heaven, bis Mantus aufgelöst wurde und stattdessen Sepia entstand, denn zu dieser Zeit klafft eine mehrjährige Lücke in der Black Heaven-Diskographie. Letztes Jahr wurde der rote Faden, der sich durch Martin Schindlers Musik-Karriere zieht, jedoch wieder aufgehoben und weitergesponnen und ein weiteres Black Heaven-Album und das Sepia-Debüt erschienen.

In alter Manier wird nun also auch 2008 ein neues Black Heaven-Album an den Mann gebracht: „Negativ“, ein philosophisches Album, dessen Ziel es ist, möglichst viele negative Blickwinkel der Welt zu beschreiben. Der zweite Song des Albums „Staub zu Stein“, ein gitarrenlastiger Song, der äußerst gut auf das Album „Trugbild“ gepasst hätte, zeigt direkt, dass das letzte Album „Kunstwerk“, welches nicht mal ansatzweise auf Black Heaven-Niveau war, nur ein Ausrutscher war.

Oder etwa doch nicht? „Violent Acts Of Hate“ beginnt zwar ganz gut, klingt nach und nach aber immer mehr nach nervigem Gameboy-Gedudel. Glücklicherweise werden die letzten Zweifel dann jedoch mit einer „Weiße[n] Lilie“ aus dem Weg geräumt – Schindlers bedrückte Stimme, die dezenten Gitarren-Riffs, verträumte Synthesizer-Sequenzen und sehr stimmungsvolle Flächensounds verleihen dem Song ein einzigartiges Flair.

Genauso gut, aber komplett anders klingt „Kill The Pain“ – ein Song, der deutlich auf die Clubs zielt. Wuchtige Bässe, tanzbare Synthesizer, ein schnelles Tempo und ein fast hymnenartiger Refrain geben hier den Ton an, genauso wie bei dem Instrumental „Decadence“, nur dass hier noch hämmernde Gitarren dazukommen.

Langweilig wird diese CD mit Sicherheit nicht – der Titelsong „Negativ“ ist mit orientalischen Melodien durchsetzt, „Veitstanz“ entstammt, wie der Name schon sagt, eher dem Mittelalter-Rock-Genre, „War Atrocities“ klingt für Black Heaven-Verhältnisse dank der stark verzerrten Gitarren und Martins Gesang ungewöhnlich aggressiv, selbst mehrere Instrumentale werden noch geboten – aber leider gibt es in „Etwas“ ein wenig Gameboy-Geschrammel.

Wenn man die Instrumentale außen vor lässt und die Songs, die persönlich nicht gefallen, abzieht, bleibt unterm Strich immer noch ein ganz gutes Album, dass einem Black Heaven-Fan sicherlich nicht fehlen darf – Neueinsteigern würde ich jedoch empfehlen, sich zunächst die Alben „Trugbild“ oder „End Of The World“ zuzulegen, denn mir gefallen diese CDs noch mal um Längen besser.

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