Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Billion Dollar Babies: Die 4 Diamonds

Glam Rock, der seinen Glamour nicht verloren hat
Wertung: 6.5/10
Genre: Glam Rock
Spielzeit: 38:10
Release: 04.02.2011
Label: Esmeralda Music Group

Seit 2005 existieren die Billion Dollar Babies nun schon, doch erst jetzt, am 4. Februar 2011, kommt ihr Album „Die 4 Diamonds“ auf den deutschen Markt. Noch ohne Label machte die Band sich in diesen sechs Jahren einen Namen und wurde letztlich von der Esmeralda Music Group unter Vertrag genommen. Die Jungs traten auf verschiedenen Festivals auf, unter anderem auf dem „Peace and Love“ und „Sweden Rock“. Der Ruf einer exzellenten und charismatischen Liveband eilt den Billion Dollar Babies voraus.

Ihr Debütalbum umfasst zehn Tracks, die allesamt eins tun: Eine wahnsinnig gute Stimmung verbreiten. Schon der Opener „Boys Night Out“ lädt zum Feiern ein, ebenso wie das dazugehörige Video. In alter Glamrockmanier singt Frankie Rich den Fans entgegen „I’ll be your better man, I’ll make your dreams true tonight“ – übertragen auf das Album hält er dieses Versprechen.

Die Singleauskopplung „Highest Mountain“ ist eine Rockhymne, die dazu auffordert, für seine Träume einzustehen. Dieses Lied wird vor allem live sicherlich ein großer Erfolg werden, denn es eignet sich wahnsinnig gut zum Mitspringen und –singen. Zum Durchhalten ruft „Stand Your Ground“ auf und erzählt gleichzeitig über Cindy „Six men a day but still you‘ re on your own“ - ein Song, der Crashdiets „Fallin Rain“ ähnelt.

„Restless Minds“ und „Second Time Around“ sind powervolle Balladen. Beide stammen aus der Feder des Gitarristen Jon Silver. Wie könnte es anders sein, erzählen beide Songs von der unerfüllten Liebe. In „Key To My Heart“ hingegen wurde diese bereits gefunden und es wird nur noch darum gebeten „[to] kiss and love me“.

Ein wenig Dirt, der in den Songs von Bands wie Mötley Crüe - Vorbild der Billion Dollar Babies - zu finden ist, hört man vor allem in „Lose It“ heraus. Hier handelt es sich um eine extrem rockige Nummer, bei der man nur hofft, dass junge Damen auf einem Konzert ihre Hüften kreisen lassen. Hier reit sich auch „Nineteen Ninety Four“ mit ein, bei dem man die Vorbilder - neben Mötley Crüe auch Kiss - irgendwie heraus hört.  „Come and we’ll teach you Rock’n’Roll“ ist eine Aufforderung an scheinbar alle weiblichen Hörer des Albums.

Der letzte Song des Albums „We Don’t Live Forever“  ist ein typischer Carpe-Diem-Song. Ganz im Stil des Sturm und Drang ruft er dazu auf, so zu leben, als gäbe es kein Morgen. Besonders hervorzuheben ist hier die zweite Gesangsstimme, die dem Lied eine persönliche, beinahe opernhafte Note gibt.

„Die For Diamonds“ ist ein gutes, typisches Glamalbum. Powerballaden, Hymnen, Einladungen zum Geschlechtsverkehr - Fans werden es mögen, auch wenn es nichts wirklich Neues ist. Trotz des schon oft gehörten Rock’n’Roll-Sounds finden sich in den Tracks jedoch auch verschiedene erfrischende Elemente, wodurch die Billion Dollar Babies dem Glamrock einen neuen Anstrich verpassen. In „Boys Night Out“ hört man ein Saxophon, in „We Don’t Live Forever“ die schon angesprochene zweite Stimme. Alle Songs der fünf Schweden sind Livekracher und man muss nur auf eine Tour warten, die sie nach Deutschland führt, um dies am eigenen Ohr zu testen.

comments powered by Disqus

Das Wochenende klingt mit Volldampf aus

 

 

„Das ist genau der Punkt, kein erhobener Zeigefinger“

Perfekter Tour-Abschluss, der mehr Zuschauer verdient hätte

Kurzweiliger Abend mit kleinem Vorgeschmack auf das kommende Album

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging