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BGT: The Inner Death

Die Songs knallen an allen Ecken und Enden
Wertung: 8/10
Genre: Death Metal
Spielzeit: 41:22
Release: 01.11.2005
Label: Eigenproduktion

Nach einigen Line-Up Wechseln und ganzen 7 Jahren Wartezeit liefern B.G.T. mit „The Inner Death“ nun den Nachfolger der „Of Noise And Flesh“-EP.

Nach einem Beitrag zum Sampler „Sounds United Vol.1“ und der Teilnahme beim WACKEN METAL BATTLE, bei der man leider nur den 4. Platz belegte und somit knapp das Finale verpasste, ging man im Oktober 2005 ins Studio, um die 10 Tracks für „The Inner Death“ aufzunehmen. Und das Ergebnis kann sich sehen lassen.

Denn „The Inner Death“ bietet powergeladenen Death Metal. Einerseits durch die Kompositionen und andererseits durch den verdammt fetten Sound. Dieser lässt nämlich keine Wünsche offen. Die Drums knallen ohne Ende, die Gitarren kommen verdammt heavy und fett rüber und die Stimme von Shouter Börbel setzt dem ganzen noch die Krone auf.

Der leicht vom Hardcore inspirierte Death Metal bewegt sich meist im donnernden Midtempo, öfter wird das Tempo angezogen, jedoch verzichtet man auf reines Gebolze, und das ist auch ganz gut so.

Denn die Songs können durch ihre Abwechslung den Hörer lange bei der Stange halten, ohne dass wirkliche Durchhänger zu finden sind. Der mit einem Rauschen beginnende Titeltrack geht sofort in die Vollen und kann durch den stampfenden Rhythmus und dem im Kopf hängen bleibenden Refrain den perfekten Opener ausmachen. Das folgende „Recompense“ hat an den richtigen Stellen Tempiwechsel von stapfend hin zum Uptempo, alles passt.

Das ändert sich bei den nächsten Songs eigentlich auch nicht großartig. Obwohl die Grundgeschwindigkeit oftmals dieselbe ist, schaffen es B.G.T., an den richtigen Stellen das Tempo anzuziehen oder wieder zu verlangsamen, so dass genug Abwechslung geboten wird.

"Aggression Square“ ist mit seinem Anfangsriff der perfekte Banger, sei es live oder bei einer Metal-Party, auch das gegen Ende ziemlich viel Double-Bass eingesetzt wird, passt wunderbar. Der Song „Carnage“ erinnert mich vom Sound und von der Art irgendwie sehr an Kataklysm, auch hier sind die Tempiwechsel gekonnt eingesetzt. Ein weiterer Song mit Mitgröhlcharakter ist auch „Only The Strong Survive“. Die abschließenden Songs wie das anfänglich recht melodische „Irony“, das sogar ein Riff enthält, dass bei Cannibal Corpse´s „Unleashing The Bloodthirsty“ schon einmal Anklang fand, und auch der letzte Track „The Novel Of Hate“ sind ganz im Stile des restlichem Albums.

Und da wäre auch der einzige Schwachpunkt dieses Outputs. Es ist auf gar keinen Fall so, dass jeder Song gleich klingt, aber dennoch bleiben große Überraschungen aus. Aber das hält mich nicht davon ab, zu sagen, dass B.G.T. mit „The Inner Death“ einen mächtig walzenden Release vorgelegt haben. Die Songs knallen an allen Ecken und Enden, die Produktion ist wirklich klasse und wenn ich sehe, welche Bands es schaffen, einen Vertrieb zu finden, so sollte es eigentlich keinen Grund geben, dass B.G.T. keinen finden und bald einen Nachfolger einprügeln, bei dem man die hier leider zu wenig eingesetzten Melodien weiter ausbaut und die Songs noch interessanter gestaltet. Also liebe Vertriebe, werft ein Auge auf B.G.T.!

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