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Beyond The Vortex: One

So abwechslungsreich wie wahrscheinlich kaum ein Deathcore-Album
Wertung: 9/10
Genre: Deathcore
Spielzeit: 38:56
Release: 29.04.2011
Label: Eigenproduktion

Viele der aktuell angesagten Metalcore- und Deathcore-Bands begannen mit sowohl musikalisch als auch soundtechnisch schrecklichen Debütveröffentlichungen, die sich heutzutage niemand mehr anhören will. Ganz anders erblicken allerdings die Züricher Beyond The Vortex das Licht der Szene – mit einem eindrucksvollen Album melden sie sich erstmalig zu Wort!
Rund ein Jahr nach der Veröffentlichung einer ersten Promo-Scheibe liefern die vier Schweizer ihr Debütalbum ab – und was für eins! Satter Sound sowie eigenes, ausgefeiltes Songwriting lassen „One“ zu einem definitiv hörenswerten Album werden, das für jeden Musikgeschmack etwas dabei hat. Temporeiche Riffs sind ebenso vorhanden wie langsame Beatdown-Parts, wuchtige Breakdowns treffen auf eingängige 2step-Parts. Dazu ist jeder einzelne Song mit einer Menge Melodien versehen. So eine Platte wünscht man sich!

Nach dem Breakdown-Intro der Platte erwartet man noch nichts großartig Besonderes; zu viele Bands lassen ihre Alben mit wuchtigen Breakdowns beginnen und entwickeln sich dennoch anschließend nicht großartig weiter. Bei Beyond The Vortex ist das jedoch anders – der erste melodische Part des Albums bereitet einen angenehmen Vorgeschmack auf die folgenden Songs.
Das Introriff zu „This Infinite Delirium“ deutet schon einen starken Track an, zu dem es sich in den folgenden Sekunden auch entwickelt. Dieser Song wirkt stellvertretend für das ganze Album,  beinhaltet er mit Breakdowns, melodischen Parts, einer Art Beatdown-Part und starkem Metalcore-Riffing alles, was das Herz begehrt. Zum Ende gibt es sogar noch ein Gitarrensolo – besser geht es kaum.

Ähnliche Elemente zeigen auch die beiden nächsten Songs. Zwar können sie nicht an den Opener herankommen, zeigen jedoch ebenfalls ihre Stärken. Besonders der 2step-Part in „Black Hearts and Red Spades“ sorgt für gute Stimmung und lädt zum Tanzen ein. Spätestens jetzt sollte jeder, der sich auch nur ansatzweise mit der Core-Szene identifizieren kann, von der Platte überzeugt sein.

Der Rest der Platte verläuft ähnlich. Das anfänglich hohe Niveau kann durchgehend gehalten werden, die Melodien kommen niemals zu kurz (besonders auffällig ist das Intro zu „My Deliverance“, das stark an die Songwritingstärken von Neaera erinnert), während auch Metalcore-Riffing und Breakdowns häufig verwendet werden. Soli sind ebenso auf der gesamten Platte verteilt, besonders hervor sticht das nahezu unendlich wirkende Solo in „26“.

Im folgenden „You'll Never See“ gibt es dann noch eine Neuheit – auf ein wuchtiges Breakdown nach etwa der Hälfte des Tracks folgt ein Keyboard-Part. So ungewöhnlich er auch sein mag, so gut fügt er sich aber auch in den Song ein. Nach einem anschließenden ruhigen Part folgt nochmal ordentliches „Geknüppel“. Erneut ein sehr gelungener Song.

Ihre Platte beenden Beyond The Vortex mit einem weiteren abwechslungsreichen Track. Schnelles, melodisches Riffing ist ebenso vorhanden wie das übliche Breakdown, ein Solo wird ebenso verwendet wie ein klar tanzbarer 2step-Part. „Therefore I Am“ bietet somit einen starken Abschluss, der ebenfalls charakteristisch für das gesamte Album ist.

Die vier Schweizer schaffen es, mit ihrem Debütalbum „One“ etwas wirklich Besonderes zu schaffen. Weit abseits von jeglichen Szenetrends haben Beyond The Vortex ein Album geschrieben, das vollends überzeugt und so abwechslungsreich ist, wie wahrscheinlich kaum ein anderes Deathcore-Album. Und wenn man dabei noch bedenkt, dass das erst das Debüt war, wirkt die Platte sogar noch einen Tick besser.

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