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Bewized: Ad Astrae

Der Griff nach den Sternen?
Wertung: 6/10
Genre: Metalcore
Spielzeit: 45:16
Release: 15.06.2018
Label: 7hard

Bewized kommen aus Griechenland und spielen Metalcore oder etwas, das stark in diese Richtung geht. „Ad Adstrae“ ist nach „The Scorch Of Rage“ (2011) und „Undead Legacy“ (2013) das dritte Album des Quartetts. Bei welchem die akribische Vorbereitung sich nicht nur auf die Musik, sondern auch auf die Idee dahinter und die zugehörige optische Gestaltung erstreckte. Was diesbezüglich als Erstes auffällt, ist das aufwendig und ansprechend gestaltete Digipack samt Booklet, welches die Liedtexte und das passende Äußere zu diesen bietet. Durchdacht sind auch die Songtitel, die, wie der Name des Albums auch, auf Latein sind und Sternbilder bezeichnen. Spätestens jetzt macht auch der Titel („Ad Astrae“= „Zu den Sternen“) Sinn. Ob Bewized auch musikalisch nach den Sternen greifen? Nun ja, da kann man geteilter Meinung sein…

Die Basis dessen, was Bewized hier aufspielen ist Metalcore. Dieser knallt ordentlich aus den Boxen, rumpelt, groovt ein bisserl und wird durch melodische Parts samt Klargesang ergänzt und aufgelockert. In einigen Stücken nehmen die melodischen Passagen sogar einen recht großen Stellenwert ein und gehen gut ins Ohr („Pegasus“). Den härteren Anteilen der Songs muss man definitiv bescheinigen, dass sie, wie bereits erwähnt, durchaus etwas hermachen („Ophiuchus-Serpens“). Der saubere und druckvolle Sound trägt seinen Teil hierzu bei. Also eigentlich ist doch alles vorhanden, was ein gutes bis sehr gutes Album braucht. Allerdings hält sich die Begeisterung in Grenzen.

Ursächlich hierfür ist die Tatsache, dass die Kombination der aggressiven mit den melodischen Anteilen oftmals etwas konfus, beinahe willkürlich, wirkt. Ein wirklicher Nackenbrecher kann sich gar nicht herauskristallisieren, da den entsprechenden Passagen nicht genug Zeit gegeben wird, bevor die nächste musikalische Idee um die Ecke kommt. Jedes der Songelemente für sich genommen ist in der Regel zwar eine feine Sache, allerdings wirkt die Kombination derer oftmals etwas wirr. Diese Tendenz ist hauptsächlich bei den aggressiven Parts auszumachen, bei den melodischen Teilen eher weniger.  Auf der anderen Seite haben manche Songs zum Ende hin gefühlte Längen und hätten gerne etwas früher zu Ende gebracht werden können („Corvus“).

Man könnte also ein kompetentes, fachlich versiertes und eloquent zusammengefasstes Gesamturteil bilden durch: „Schon irgendwie gut, aber naja, halt nicht so ganz.“

Wer an Metalcore generell seine Freude hat, wird mit „Ad Astrae“ nichts falsch machen, allerdings gibt es da bestimmt die eine oder andere Band, die zumindest Gleichwertiges bietet. Fazit: „Ad Astrae“ ist auf jeden Fall ein ordentlich bis gutes Album. Der ganz große Wurf ist Bewized damit allerdings noch nicht gelungen. Das kann ja aber noch kommen, denn Potential und Willen sind erkennbar vorhanden.

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