Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Being As An Ocean: Proxy: An A.N.I.M.O. Story

Wo ist all die Energie hin?
Wertung: 6/10
Genre: Rock
Spielzeit: 47:13
Release: 13.09.2019
Label: Believe Digital GmbH

Fünf Jahre ist es her, als Being As An Ocean das erste Mal tiefere Spuren beim Schreiberling hinterließen. „How We Both Wondrously Perish“ war damals frisch erschienen und Frontmann Joel Quartuccio mischte in Manier einer Bulldogge das With Full Force auf. Im vorigen Jahr war hingegen am selben Ort zu spüren, dass die Band wohl auf eine Neuorientierung setzt. Das angebotene Post-Hardcore-Brett von früher war deutlich geschliffener und konnte nicht so komplett überzeugen. Insofern ist es nun recht spannend, was die Kalifornier auf ihrem fünften Album „Proxy: An A.N.I.M.O. Story“ zu bieten haben.

Hier kann man eingangs mit „Play Pretend“ noch einen kraftvollen Titel ausmachen, der die Energie über weite Strecken hält und sicher zu den stärksten Tracks des Albums zählt, leider aber auch schon den Hang zum Alltäglichen zeigt. Und genau mit diesem Punkt tut man sich im Laufe der Dreiviertelstunde wirklich schwer, es hat einfach zu viele Längen und die Band in ihrem Ursprung ist nicht wiederzuerkennen. Man mag sicher Verständnis dafür zeigen, wenn eine Band sich eine ruhigere Scheibe gönnt oder eine Neuorientierung wagt, und man hätte dies den Kaliforniern auch in einer ansprechenden Art und Weise zugetraut, aber was man über weite Teile zu hören bekommt, ist einfach recht belanglos. Songs wie „Tragedy“ oder „Demon“ wirken austauschbar und können keineswegs fesseln. 

„Watch Me Bleed“ kommt als nette Pop-Rock-Nummer daher, die einmal mehr den gestiegenen Elektroanteil widerspiegelt, der allerdings nicht immer stimmig oder nachvollziehbar wirkt. Hier, wie auch bei dem schlurfenden „A.N.I.M.O“, kann man allerdings recht gut damit leben, da die Effekte zumindest etwas Abwechslung schaffen. Auch die Ballade „Skin“ dient sicher als Bereicherung der Scheibe und ist hörenswerter als die musikalische Schwester „Brave“, welche emotional nicht wirklich greift.

Mit „B.O.Y.“ kommt dann doch noch etwas vom „alten“ Being As An Ocean-Feeling auf, eben von den Werken, die so gut geballte Energie und gefühlvolle Parts vereinigen konnten. Leider sind es allerdings zu wenig Titel, die man auf die Liste der Anspieltipps setzen möchte, der weitaus größere Teil von „Proxy: An A.N.I.M.O. Story“ zeigt sich flach und austauschbar. Für ihre Fans wird dieses Werk, welches man nur als halbwegs solides Pop-Rock-Album einstufen kann, wohl eine schwere Enttäuschung darstellen. So bleibt nur zu hoffen, dass der Neuausrichtung bald ein qualitativer Sprung folgt, damit sich die Kalifornier zumindest einen Wiedererkennungsfaktor sichern.

comments powered by Disqus

Kurzweiliger Abend mit kleinem Vorgeschmack auf das kommende Album

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging

Trotz eher kurzem Set des Headliners ein schöner Konzertabend

Absolut fantastischer Konzertabend, der kaum überboten werden kann