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Before The Dawn: Soundscape Of Silence

Solide & überzeugend
Wertung: 7.5/10
Genre: Dark Metal
Spielzeit: 39:32
Release: 31.10.2008
Label: Cyclone Empire, Stay Heavy Records

Auch das Jahr 2008 wird nicht ohne eine Veröffentlichung von Before The Dawn zu Ende gehen. Ob man dies als riskant bezeichnen soll? Man weiß schließlich, dass Qualität mehr wert ist als Quantität. Doch die Fans der finnischen Dark Metal-Formation brauchen sich keine Sorgen zu machen, denn diese Band iefert wieder einmal solide, technisch und vom Songwriting her einwandfreie, Arbeit ab - nur eben nichts Neues, keine großen Highlights.

Leider gelingt es nicht, die Größe des letzten Albums „Deadlight“ zu erreichen – verständlich, da dieses Überalbum nahezu nur aus Hits bestand; aber trotzdem schade. Einer der besten Songs des neuen Albums ist „Silence“. Der Titel ist hier jedoch keineswegs Programm: Denn anständige Double-Bass-Attacken, verzerrte Gitarren und klarer Gesang in den Versen, der sich im Refrain mit den Growls von Mastermind Tuomas vereint, ergeben ganz sicher keine „Stille“, sondern einen gut gelungenen Song.

Bei „Fabrication“ geht es etwas ruhiger zu Werke, kommt doch auch eine Akustik-Gitarre zum Einsatz. Doch die Ruhe hält nicht lange vor: Mit Effekten veredelte E-Gitarren sorgen für eine interessante Atmosphäre und tiefe Growls treffen auf hartes Drumming. Ein schön harter Song ist „Savior“, der – von den kurz eingebundenen Blastbeats mal abgesehen – vom Riffing und vom Songaufbau stark an Sonic Syndicate erinnert.

Die „Monster“ halten sich eindeutig in Doom-Gefilden auf, was der Band enorm gut zu Gesicht steht. Ein langsames Tempo, wuchtige Drums, eine episch-klare E-Gitarre und natürlich verzerrte Rhythmus-Riffs begleiten Tuomas' brutales Organ bis das Lied schlussendlich in einsamen Pianoklängen verstummt.

Auch der „Last Song“ erinnert auf Grund des langsamen Tempos an Doom Metal und ist dementsprechend ein klasse Stück, das irgendwann in endlosen Double-Bass-Wellen untergeht.

Before The Dawn haben mit „Soundscape Of Silence“ ein tolles Album abgeliefert – mir persönlich gefallen die langsamen Songs mit Abstand am besten. Allein deswegen lohnt sich der Kauf des Albums, auch der – zugegeben etwas schwächere – Rest ist jedoch nicht zu verachten.

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