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Banished Force: Demo 07

Old School Thrash gepaart mit viel Spielfreude
Wertung: 8/10
Genre: Thrash Metal
Spielzeit: 15:33
Release: 30.11.2006
Label: Eigenproduktion

Frisches Blut für die Thrash Metal Fraktion liefern die allesamt 18 Jahre alten Banished Force. Schon Anfang 2007 wurde dieses zweite Demo, schlicht „Demo 2007“ genannt, eingespielt. Also rein die Demo in den Player und ab geht die Post.

„Fast, Brutal, Merciless“ beginnt zwar erstmal recht verhalten, aber treibend, bevor sich die Band den Titelnamen zu Herzen nimmt und gehörig in die Vollen geht. Old School Thrash á la Kreator wird hier geboten. Okay, die Produktion ist schon sehr, sehr Underground, aber für mich als altersschwachen Redakteur gibt das genug Erinnerungen an die glorreichen 80er, in denen Demos ganz klar so klingen mussten. Speziell Florians Vocals erinnern vom Grunde her an Mille, wobei die Betonung auch einige Einflüsse aus der Feder von Venom raushören lassen. Musikalisch lassen es Manu und Florian an der Gitarre aber recht flott und mit einiger Energie von statten gehen.

„Insane“ verzichtet auf einen langsameren Einstieg und knallt ohne Verzögerung los. Basser Till bildet mit Drummer Matze ein gelungen flottes Soundgerüst, welches durch die fast schon ein wenig ungestüm nach vorne preschenden Gitarrenattacken ihre Vollendung erlangen. Guter, schneller Thrasher, der in bester Bay Area Thrashtradition dasteht.

Etwas komplizierter wird`s dann bei „Multiple Death“. Zahlreiche Tempowechsel und eine sehr gelungene aggressive Gesangslinie wissen zu gefallen. Trotz aller Komplexität weiß die Band aber immer wieder mit drauflosstürmenden Passagen die Nackenmuskulatur zu stimulieren. Coole, traditionelle Metal Mucke.

Zu guter Letzt feiert sich die Band mit dem Song „Banished Force“ dann selber ab. Quasi fast komplett im Uptempo gehalten, zeigen die vier Jungspunde, wie man den Headbanger auf Betriebstemperatur bringt. Gerade die Kombination aus 80er Jahre Thrash kombiniert mit den Venom-like Gesangslinien und dem Underground Sound ergibt eine, zumindest für mich, sehr interessante Mischung, die ein wenig Wehmut nach den vergangen Tagen hervorruft.

Fazit: Es wird interessant sein, zu sehen, wie die Band sich entwickelt, ein sehr gutes Potenzial haben die vier. Ob man nun Old School Thrash mag oder nicht, die an allen Ecken und Enden durchschimmernde Spielfreude des Quartetts sorgt auf jeden Fall für positive Stimmung.

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