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Badoc: Scavenger Of Souls

Begeisterung fängt mit „B“ an, Badoc auch. Das kann kein Zufall sein.
Wertung: 10/10
Genre: Melodic Death / Thrash Metal
Spielzeit: 18:05
Release: 01.12.2009
Label: Eigenproduktion

Die Rheinland-Pfälzer Badoc sind back, und zwar haben sie in diesem Jahr ihre neue EP namens „Scavenger Of Souls“ im Gepäck.

Spielzeittechnisch zwar magerer als der Vorgänger „...Of Evil Deeds And Insane Thoughts“ fällt die aktuelle Scheibe schon aus, was zugegebenermaßen schade ist, denn wie man unverkennbar hören kann, haben sich die Jungs so was von weiter entwickelt, dass man ins Staunen kommt.  

Was soll ich sagen: Bereits der erste Song „Piece By Piece“ zeigt den gewaltigen qualitativen Sprung auf, den die Jungs vollzogen haben: Vom Schwedentod selbst nicht besser in Szene gesetze Gitarrenleads sowie Parts, in denen man unter anderem zu wohldosierten Blastbeatattacken sehr gepflegt das Haupthaar schütteln kann und allem die Krone aufsetzend, kredenzt die Band gegen Songende ein superbes Gitarrensolo - dem Hörer wird das volle Brett geboten. Das Hauptriff kann man durchaus als markant bezeichnen, denn es brennt sich schnell in die Hirnrinde ein. Ich bin begeistert, und das bereits von Anfang der Scheibe an. Ein sehr starker Anfang dieser EP!

Eher im Midtempo bewegen sich die Wittlicher bei „Farewell“, was ihnen aber auch gut zu Gesicht steht. Der Refrain reißt wirklich mit, denn das Riffing klingt hier besonders drückend, sodass man unweigerlich automatisch mitgerissen wird.

Die Spannungskurve nach oben zieht das Gitarrenintro des Titelstücks „Scavenger Of Souls“. Diese Gitarrenharmonien machen süchtig. Im Verlauf des Stückes treten die fünf Musiker bisweilen das Gaspedal tüchtig durch, was den Song umso vielseitiger macht. 

Eingangs „The Eyesore” gibt es neben fettem Drumming auch wieder sehr ausgeklügelte Melodien. Und zum Schluss gibt es noch einmal gewaltig auf die Mütze, denn das Material knallt nur so aus den Boxen. Doch neben all der drückenden Härte gibt es ein klitzekleines feines Zwischenstück, wo man nur einer Gitarre lauscht, und das den Hörer kurz, nur ganz kurz durchschnaufen lässt. Zum Schluss hin wird die Melodie herausgefaded, dies aber schönerweise sehr behutsam, sodass diese eindrucksvolle EP würdevoll ausklingen kann. 

Produzent Markus Stock, der auch schon mit The Vision Bleak und Empyrium zusammengearbeitet hat, hat im Klangschmiede Studio ganze Arbeit geleistet, denn diese EP steht auch in Sachen Sound großen Produktionen in absolut nichts nach. Weiterhin haben sich die Jungs auch in Sachen Cover verbessert, denn das aktuelle ist um einiges schöner ausgefallen als dasselbige zur Vorgängerscheibe.  

Fazit: Wusste schon der Vorgänger zu gefallen, kann die aktuelle Scheibe nochmal umso mehr punkten. Ich wünsche den Jungs sehr, dass sie ihren hohen Standard halten werden und uns auch künftig mit ihrer geilen Mucke beglücken werden. Respekt für diese erstklassige Leistung!

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