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Ayscobe: Beside Yourself

Melodisches, eher ruhiges Rockoper-Album für „Fans“ von schwammigem Sound
Wertung: 5/10
Genre: Progressive Rock, Classic Rock
Spielzeit: 65:06
Release:
Label: Firefield Records

Das Ende 2010 erschienene Album „Beside Yourself“ der Band Ayscobe versucht sich im Bereich des Progressive Rock als Rockoper. Die elf Titel versuchen die Geschichte von Pete zu erzählen, der zwischen Wirklichkeit und Phantasie wandert, und bald nicht mehr unterscheiden kann, was echt und was Phantasie ist.

Die 2003 im Schwabenland gegründete Band Ayscobe hat nun nach einigen Turbulenzen in der Band 2007 angefangen, an der Rockoper zu arbeiten. Nun ist die CD, die gleichzeitig das Erstlingswerk der Band darstellt, draußen und verspricht einiges. Erstlingswerk und Rockoper: Richtig gelesen! Diese Kombination fällt einem doch etwas schwer zu fassen, doch man lässt sich immer wieder gerne überraschen!

Das Album-Cover mit dem blauen, abstrakten Gesicht verspricht schon viel Fantasy und lässt die Vorfreude auf die Rockoper wachsen. Nach Drücken des „Play“- Buttons versucht die Akustik-Gitarre, den Hörer einzustimmen. Doch spätestens bei der schwammigen Rhythmusgitarre und dem laffen Schlagzeug zeigt sich doch die Unerfahrenheit der Band in Sachen Alben aufnehmen. Direkt der erste Song auf dem Album, „How It Began“ fällt in dieses Schema.

Was auch schnell auffällt, ist, dass die Stimmen des Sängers und der Sängerin oft einfach frustrierend leise sind. Negativbeispiel für das Singen ist „Solution“ wobei "singen" hier doch mehr ein großes Geräusch ist. Auch schöne Melodien ziehen sich mehr oder weniger durch das ganze Album, die eine gewisse Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen, die es sogar manchmal schaffen, etwas Fantasy- Rockoper- Geschichtenerzähler-Stimmung aufkommen zu lassen, so zum Beispiel „Meeting With Harlequin“. Mitgezogen wird man vor allem ab Minute vier. Auch die Vocals klingen hier besser. Die Stimmen sind etwas klarer und heben sich besser von der Musik ab - schön! Postitiv sind weiter die netten Soli zu nennen, die einen selig stimmen. Anspieltipps  für Soli wären hier „Illusion“ und „Harlequin“.

Leider zieht sich das sonstige "Sound-Wischiwaschi" durch das ganze Album und verbirgt so das Potenzial, welches in so einer Rockoper steckt. Musik und Gesang grenzen sich oft zu schlecht voneinander ab. Auch auf hoher Lautstärke will die Musik keine Rockoper-Power verströmen. Pete hat es nicht geschafft, mit seiner Geschichte zu berühren. Da wäre definitiv mehr drin gewesen!

Zusammenfassend gibt es kein eindeutiges „Ja“ und kein eindeutiges „Nein“ für das Album. Es wirkt alles noch etwas unausgereift und unstimmig. Die durchaus ansprechenden Melodien und Soli sind verpackt im Soundbrei, was sehr schade ist, aber gleichzeitig darauf hoffen lässt, dass Ayscobe die durchaus guten Ideen nicht vergessen und sie vielleicht in Zukunft gekonnter verpacken.

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