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Avoid Kharma: No Paradise

Uneingeschränkte Kaufempfehlung für Electro-Liebhaber
Wertung: 9/10
Genre: Industrial, EBM, Synthpop
Spielzeit: 53:35
Release: 12.09.2008
Label: Fear Section

Wie sagt man doch so schön? Gut Ding will Weile haben. Wieder einmal beweist dies Ex-Trümmerwelten-Member David K., denn jahrelang wurde im stillen Kämmerlein mit diversen Projekten an neuen Songs getüftelt, bis endlich Avoid Kharma das Licht der Welt erblickte und der neue, eigene Stil gefunden war. Man nehme etwas Synthpop, dazu eine ordentliche Portion EBM, ein wenig Industrial nicht zu vergessen, garniert mit etwas feinem Harsh bzw. Dark Electro – und was erhält man? Avoid Kharma, etwas Neues, endlich mal wieder etwas Frisches im Electro-Bereich! Wie der Name schon sagt – Avoid Kharma sind anders.

Bis auf „The Hostage“ macht diese Band ihr ganz eigenes Ding, denn bei diesem Song gibt sich Produzent Chris Pohl höchst selbst die Ehre und verleiht dem Song eine zweite Stimme, die gegen die dominantere, hier psychotisch angehauchte Stimme von Mastermind David K. durchzuhalten versucht, aber letztendlich scheitert, was die bedrohliche Stimmung dieses Songs sehr schön untermalt.

Ebenso melodisch ist der Track „We Have Flourished“, weist aber noch mehr Groove und „Mit-Wipp-Verlangen“ auf, sodass dieser Song trotz des vergleichsweise langsameren Tempos in den Clubs sicherlich sehr gut ankommen wird. Der High-Tempo-Clubsmasher folgt jedoch auch noch mit „Not Real“: Wummernde Bässe, aggressive Synthesizer á la Grendel und Konsorten, gepaart mit treibendem Gesang verschmelzen zu einer musikalischen Masse aus Klängen, die sowohl tanzbar als auch privat gut hörbar sind.

Doch auch poppigere Stücke lassen sich auf dem Album „No Paradise“ finden – zu nennen wäre da zum Beispiel „Love Circuit Switch“, das zwar viele Synthpop-Elemente verwendet, aber keineswegs alt klingt, sondern aufgrund des Einsatzes von weiteren, untypischen Elementen sehr interessant und innovativ. „Infected“ gehört ebenfalls zur poppigeren Seite der CD und hat besonders im Ohrwurm-gefährdeten Refrain einen sagenhaften Hymnen-Charakter, der live bestimmt für so einige tolle Momente sorgen wird.

Man müsste jeden Song dieses Albums einzeln beschreiben, um ihm gerecht zu werden, denn alle Songs klingen anders, aber dennoch unverkennbar nach Avoid Kharma, ganz gleich, wie verschieden sie sind. So ist „Not Real“ eine sehr gelungene EBM-Pop-Mischung, „No Paradise“ hingegen härter und glänzt sogar mit Blastbeat-Anleihen – und das im Electro-Genre!

Avoid Kharma kann man sich am besten vorstellen als eine Mischung von Alexander Kaschtes [Samsas Traum] Gesang und dem Instrumentalteil von Lola Angst, aber dennoch unvergleichlich. Für diese Scheibe kann ich jedem Electro-Liebhaber eine uneingeschränkte Kaufempfehlung mit auf den Weg geben, denn bei dieser Scheibe erhält man zum Preis von einer CD ein Synthpop-Album, ein EBM-Album und ein Electroclash-Album – und das alles gleich auf einen Schlag.

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